Der Löschbezirk im Jubiläumsjahr 2014

 

 

 

"Tanker" geht in Rente

hier zu einem Artikel der Saarbrücker Zeitung von Heiiko Lehmann

 

 

Auersmacher Oktoberfest

 

 

 

Neue Herausforderungen für den Löschbezirk Auersmacher

 

Ende Juni ist es soweit: Das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20) für das gemeinsame Gerätehaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher wird ausgeliefert. Bevor das Fahrzeug dann im Einsatzdienst eingesetzt werden kann erfolgt noch eine Einarbeitung und Unterweisung der Mitglieder der beiden Löschbezirke.

Für uns Auersmacher ist grundlegend neu, dass das Fahrzeug mit einem Hilfeleistungssatz aufgerüstet ist. Dieser Hilfeleistungssatz kommt insbesondere bei Unfällen mit Fahrzeugen zum Einsatz. Damit wir dann die erfahrenen Kameraden aus Sitterswald unterstützen können, wurde schon jetzt mit der Ausbildung an den für uns neuen Geräten und Aggregaten des Löschbezirkes Sitterswald begonnen.

Matthias Dressel hat in seiner Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Köln Erfahrungen mit dem schweren Rettungsgerät gesammelt. Seine Ausbildung in technischer Hilfeleistung hat er bei der Berufsfeuerwehr Köln erhalten. Gemeinsam mit Timo Dahlem vom Löschbezirk Sitterswald, der an der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes ausgebildet wurde, hat er die Ausbildung geleitet.

So haben wir neue Begriffe wie „Glasmanagement“ gelernt, die Aufgabenverteilung innerhalb der Einheit beim Hilfeleistungseinsatz auf den neusten Stand gebracht, die Aufteilung des Raumes und vieles mehr was für uns bisher eher zweitrangig war, wiederholt.

Im praktischen Teil wurde das Unterbauen eines Fahrzeuges geübt. Auch konnte sich jeder an einem Schrottfahrzeug mit Schere und Spreizer sowie anderen Werkzeugen und Geräten versuchen. Dabei wurden verschiedene Techniken erklärt und Sicherheitshinweise gegeben. Ziel ist es, dass wir baldigst den erfahrenen Kameraden aus Sitterswald unterstützend zur Hand gehen können. Denn bei Einsätzen wird gemeinsam ausgerückt werden, es gibt hier keine Einteilung nach Löschbezirken mehr.

An diese Stelle möchten wir auf die Möglichkeit hinweisen, sich speziell für sein Fahrzeug eine „Rettungskarte“ im Internet ausdrucken zu lassen. Diese wird dann im Fahrzeug hinterlegt. Mit dieser Karte ist es der Feuerwehr möglich Gefahren durch nicht ausgelöste Airbags zu erkennen oder auch Stellen zu lokalisieren an denen Schere oder Spreizer eingesetzt werden können - oder eben nicht. Dadurch werden Gefahren für die verunfallten Insassen und die Rettungskräfte wesentlich verringert und die Rettung beschleunigt.

Weitere Hinweise zur Rettungskarte finden Sie hier.

M. Dincher LB Auersmacher

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Löschbezirk beteiligt sich am Aufstellen des Maibaumes

Erstmals wurde nun auch in Auersmacher ein Maibaum aufgestellt. Geplant und organisiert wurde die das eigentliche Aufstellen von 4 Männern, die sich als das „5. Quartal“ bezeichnen. Den Rest übernahm der Heimat- und Verkehrsverein. Wie fast alle Ortsvereine unterstützt auch die Freiwillige Feuerwehr diese Initiative.

Das Fest begann bei herrlichem Wetter mit einem Umzug durch den Ort, mit dem der Maibaum zum Dorfplatz gebracht wurde. Es herrschte ein reges Treiben auf dem Dorfplatz.

Mit Hilfe eines Autokranes wurde der 19 Meter hohe Baum in die dafür eigens gefertigte Halterung gestellt. Das Fundament für die Halterung besteht aus über 6 m³ Beton. Danach wurden mittels eines Hubsteigers von allen teilnehmenden Vereinen Wappen angebracht. Da wir Auersmacher auch „Kowe“ genannt werden besteht die Spitze des Maibaumes aus einer eigens gefertigten „Wetterkob“.

M. Dincher, LB Auersmacher

 

 

 
 
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Kindergarten besucht Feuerwehr

Frau Sandra Krämer, selbst Mutter eines Kindes im Kindergarten und Ehefrau eines Feuerwehrmannes, hat uns freundlicherweise den folgenden Beitrag zur Verfügung gestellt, den die Familie in „Gemeinschaftsproduktion“ erstellt hat:

 

Der kath. Kindergarten Maria Heimsuchung zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Auersmacher

 Im Rahmen des selbst gewählten Jahresthemas „Auersmacher“ statteten die Kinder des kath. Kindergartens Maria Heimsuchung heute dem Feuerwehrgerätehaus des Löschbezirks Auersmacher einen Besuch ab. Empfangen wurden die jungen Entdecker von der Brandschutzerzieherin der Gemeinde, Gabi Christmann, sowie den beiden Feuerwehrmännern Thomas Laudes und Peter Lang. Die beiden Löschfahrzeuge standen zur großen Begeisterung insbesondere einiger feuerwehrinteressierter Jungen schon auf dem Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus bereit. Zunächst wurden die Kinder in den ersten Stock des Gerätehauses geführt, wo sich der Schulungsraum befindet. Peter Lang erklärte, dass hier theoretische Übungen und Schulungen stattfinden, um die Feuerwehrleute weiterzubilden. Dann zeigte er, dass es hier auch eine Küche gibt, sodass der Schulungsraum nach getaner Arbeit auch als Aufenthaltsbereich genutzt werden kann, wo die Feuerwehrleute zusammensitzen, essen, trinken und sich austauschen können. Da die freiwillige Feuerwehr jederzeit zu einem Einsatz gerufen werden kann – auch während des Besuchs der Kindergartenkinder – erklärte Herr Lang den gespannt zuhörenden Kindern, dass sie sich sofort in den Schulungsraum begeben sollten, falls die Feuerwehrsirene ertönen sollte; zu ihrer eigenen Sicherheit und um die Feuerwehr nicht bei der Arbeit zu behindern. Zum Glück gab es heute aber keinen Feuerwehreinsatz

 Weiter ging die Besichtigung in der Umkleide im Erdgeschoss des Feuerwehrhauses, wo jedes Feuerwehrmitglied seinen eigenen Spint hat, in dem die Feuerwehrausrüstung, Brandschutzhose, -stiefel, -jacke, -handschuhe und Feuerwehrhelm aufbewahrt werden. Sofort stellte eines der Kinder die Frage, warum es hier keine Rutschstange für die Feuerwehrleute gibt. Zum einen, antwortete Herr Lang, weil es bei der freiwilligen Feuerwehr keine Schlafräume gibt: Die Feuerwehrleute sind nicht wie bei der Berufsfeuerwehr Tag und Nacht im Feuerwehrhaus, sondern werden von der Sirene und dem so genannten „Piepser“ zum Einsatz gerufen. Sobald die Sirene und der „Piepser“ ertönen, kommen die Feuerwehrleute von zu Hause oder von der Arbeit direkt zum Feuerwehrgerätehaus, um sich dort umzuziehen. Zum anderen befindet sich die Umkleide genau wie die Fahrzeughalle im Erdgeschoss des Feuerwehrhauses und somit müssen die Feuerwehrleute nicht von einer Etage in die andere rutschen, sondern können einfach durch eine Tür von der Umkleide in die Fahrzeughalle gehen. Durch diese Tür marschierten dann auch alle Kinder in die leere Halle, wo u.a. auch Besen, Heugabeln und seltsame lange Holzstile mit fächerförmigen Metallblättern an der Wand hängen. Auf Nachfragen der jungen Besucher erläuterte Herr Lang, dass diese seltsamen Werkzeuge „Feuerpatschen“ heißen und dass die Feuerwehrleute damit z. B. eine brennende Wiese löschen können, indem sie mit der Metallfläche auf das Feuer hauen und dadurch die Flammen ersticken. Die Heugabeln seien beispielsweise dazu da, schwelende Heu- oder Strohballen zu untersuchen, um zu sehen ob sich im Inneren ein Brandherd versteckt, und die Besen würden zur Beseitigung einer Ölspur benutzt. Aufmerksam und hochkonzentriert lauschten die Kinder den Ausführungen und stellten viele Fragen.

Dann war die Inspektion der Feuerwehrfahrzeuge an der Reihe: Die kleinen Entdeckerinnen und Entdecker des Kindergartens bestaunten die Autos von Innen und Außen und die Feuerwehrleute erklärten alle Geräte und Vorrichtungen: Auf beiden Löschfahrzeugen gibt es einen Wassertank, der 1.200 bzw. 2.400 Liter Wasser fasst, zudem befinden sich in den Geräteräumen beider Feuerwehrautos die Wasserpumpen, Schläuche, Schaummittel, Atemschutzgeräte und vieles mehr. Die Ausrüstung der beiden Löschfahrzeuge ist jedoch nicht identisch: Auf einem Feuerwehrauto befindet sich zudem ein Stromaggregate zur Erzeugung von Strom (wenn am Brandort z.B. Licht benötigt wird und kein Strom vorhanden ist) und eine Kettensäge, auf dem anderen Fahrzeug gibt es einen Lüfter, um Qualm aus geschlossenen Räumen zu entfernen, einen Erste Hilfe Koffer und ein Tragetuch um verletzte Personen bergen zu können.

 Nach den detaillierten Ausführungen waren die Kinder selbst in der Praxis gefragt: Einige Mutige durften eine verletze Person mimen und sich von den Feuerwehrleuten im Tragetuch transportieren lassen. Die Brandschutzerzieherin Gabi Christmann schenkte jedem Kind ein Malbuch, das in kindgerechten Bildern verschiedene Aspekte zum Thema Brandschutz illustriert. An einem großen Tisch in der Fahrzeughalle begannen einige Kinder gleich mit dem Ausmalen und tauschten sich dabei über das Gesehene und Gehörte aus. Währenddessen versuchte sich eine andere Gruppe von Kindern im Brandlöschen. Mit einer so genannten „Kübelspritze“ zielten sie auf eine hölzerne Attrappe eines brennenden Hauses: Immer im Wechsel durfte ein Kind mit Unterstützung von Frau Christmann die Hubpumpe der Kübelspritze bedienen, wodurch Wasser aus dem Spritzentank in einen kurzen Schlauch gepumpt wurde, und ein anderes Kind zielte mit dem Schlauchende auf die Hausattrappe. Zum Abschluss konnten sich die Kinder kurz wie aktive Feuerwehrmänner und -frauen fühlen als sie in kleinen Gruppen eine Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto durch Auersmacher erleben durften und dabei sogar das Martinshorn eingeschaltet wurde!

Wie im Flug vergingen die zwei Stunden bei der freiwilligen Feuerwehr Auersmacher. Die Kindergartenkinder und ihre Erzieherinnen bedankten sich herzlich bei den Mitgliedern der Feuerwehr für das Erlebte und ein Junge brachte sein Empfinden sehr schön auf den Punkt indem er sagte: „Heute war ein ganz besonderer Kindergartentag.“

Text: Sandra Kraemer, Peter und Pauline Lan

Fotos: Karin Schäfer und Ellen Latz

Wir bedanken uns für die Einsichten aus einem etwas anderen Blickwinkel.

M.Dincher, LB Auersmacher

 

 

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Löschbezirk gratuliert Ehrenlöschbezirksführer

Die Mitglieder des Löschbezirkes Auersmacher ließen es sich nicht nehmen ihrem Ehrenlöschbezirksführer Rudi Dahlem zum 90. Geburtstag ihre Glückwünsche zu überbringen. Dem Anlass angemessen zogen die Wehrleute in einem Fackelzug zum Haus des Jubilars. Auch wenn die Meisten der Teilnehmer aufgrund ihres Alters Rudi Dahlem nicht mehr als aktiven Feuerwehrmann erlebt haben, haben sie ihn doch als Mitglied der Alterswehr kennen und schätzen gelernt. Angeführt wurde der Zug vom Spielmannszug der Feuerwehr Sulzbach, der noch eine Auswahl aus seinem Repertoir zum Besten gab.

Rudi Dahlem ist seit 1944 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr. Von 1958 bis 1983, kurz bevor er in die Alterswehr übertrat, wurde er zunächst mit der Führung des Löschzuges Auersmacher der damals noch selbständigen Gemeinde Auersmacher betraut. Nach der Gebietsreform führte er das Amt als Löschbezirksführer des LB Auersmacher weiter. Er lenkte so die Geschicke unseres Löschbezirkes ein viertel Jahrhundert und legte so den Grundstein für die heutige Schlagkraft unserer Wehr. Zusätzlich fungierte er von 1963 bis 1980 zunächst als stellvertretender Wehrführer des Amtsbezirkes Kleinblittersdorf, später der Gemeinde Kleinblittersdorf. Mit seinem Eintritt in die Alterswehr wurde er auf Vorschlag der Mitglieder des Löschbezirkes  zum Ehrenlöschbezirksführer von Auersmacher ernannt. Wir danken Rudi Dahlem nochmal für die über 40 jährige ehrenamtliche Tätigkeit als aktiver Feuerwehrmann zum Wohle der Einwohner unserer Gemeinde. Wir wünschen uns  noch viele gesellige Stunden mit ihm.

 

M. Dincher, LB Auersmacher

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Gemeinsame Übung Grubenwehr und Feuerwehr

Turnusgemäß fand die seit einigen Jahren durchgeführte Übung der Grubenwehr der Kalksteingrube Auersmacher GmbH mit den Löschbezirken Sitterswald und Auersmacher auf dem Gelände der Kalksteingrube statt.

Die Grubenwehr hat hierfür drei Übungsszenarien vorbereitet. Dabei wurden die Mannschaften der Grubenwehr und der beiden Löschbezirke gemischt, damit auch der Umgang mit dem jeweiligen anderen Gerät geübt werden kann. Zwei der Übungen fanden über Tage statt, eine unter Tage. Diese Übungen dienen weniger der Ausbildung, da wir als Freiwillige Feuerwehr für Einsätze unter Tage weder ausgerüstet noch ausgebildet sind. Es geht vielmehr um ein besseres Kennenlernen der Personen und Gegebenheiten, damit im Fall der Fälle logistische Hilfe geleistet werden kann. Durch die Einstellung des Kohlebergbaues wird die Grubenwehr der Kalksteingrube immer mehr auf sich alleine gestellt sein, da die Hauptrettungsstelle in Ensdorf immer weiter verkleinert und bald geschlossen werden wird.

Für uns als Feuerwehr sind die Übungen bei der Grubenwehr immer etwas ganz besonderes. Taucht man doch in eine Welt ein, die sich nur wenige Meter unter unseren Füßen befindet, und die uns doch so unbekannt ist. Schon die Begrüßung mit dem Bergmannsruf "Glück auf!" mutet uns etwas exotisch an, da der Kalkabbau hier nicht so allgegenwärtig empfunden wird wie etwa der Kohleabbau in den Kohlerevieren, obwohl er doch recht nahe der Oberfläche unter uns präsent ist. Ist man in der Grube mit ihren über 300 km Stollen orientierungslos unterwegs und erfährt  von dem Fahrer, was sich gerade über einem befindet, wird man schnell von der Faszination Bergbau erfasst. Mit jeder Sprengung treten Bereiche "zu tage", die "nie ein Mensch zuvor gesehen hat". Die eigentliche Übung wird hier schnell zur Nebensache. Sogar rechtlich befindet man sich in einer eigenen Welt, da hier das Bergrecht gilt, welches Teile der Rechtsordnung über Tage ersetzt.

Nachdem alle wohlbehalten wieder das Licht des Tages erblickt haben wurde noch gegrillt. Wir waren eingeladen, wofür wir uns herzlich bedanken. Wir bedanken und auch bei dem Betriebsleiter Ralf Schmitt und der Grubenwehr unter Leitung von Oberführer Jörg Ruppert für die Einblicke, die wir in den Untergrund unserer Heimat hatten und die herzliche Aufnahme.

Glück auf!

M. Dincher, LB Auersmacher

Rückblick Tag der offen Tür LB1

Pünktlich zur Vatertagsfete des LB Auersmacher kam die Sonne. Ab Mittwoch Mittag wärmte sich die Luft auf, sodass am Abend bereits angenehme Temperaturen herrschten.

Das Fest begann mit einer von Tobias Lehmann und Yannik Eckardt geplanten Übung. Sie fand an einem zur Zeitleerstehenden Gebäudeteil des Caritas Seniorenzentrum St. Barbarahöhe statt, wofür wir uns recht herzlich bedanken. Durch den Leerstand musste keine Rücksicht auf Bewohner genommen werden. An der Übung waren ein Einsatzleitwagen und fünf Löschfahrzeuge aus verschiedenen Löschbezirken beteiligt. Eins der Fahrzeuge mit Besatzung war vom Löschbezirk Bliesmengen-Bolchen aus der Nachbargemeinde Mandelbachtal. So wurde im Rahmen der Übung auch die nachbarschaftliche Hilfe der Feuerwehren, wie sie das Brandschutzgesetz vorsieht, geübt. Im Verlauf der Übung mussten planmäßig Personen an zwei verschiedenen Stellen über tragbare Leitern gerettet werden.

Danach begann der Dämmerschoppen mit vielen Besuchern, der bei ausgelassener Stimmung bis in die Nacht ging.

Der Vatertag selbst war bei angenehmen Temperaturen vom späten Vormittag bis in die Nacht ebenfalls sehr gut besucht. Durch die vielen Besucher kam es zu temporären Engpassen bei der Versorgung, für die wir um Verständnis bitten. Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr Kommen. Wir sehen in dem guten Zuspruch auch eine Wertschätzung unserer Tätigkeit für Sie als Ihre Freiwillige Feuerwehr. Unser Dank gilt auch den Anwohnern für die Erduldung der Einschränkungen durch die Straßensperrung und evtl. Lärmbelästigungen. Leider lässt sich so ein Fest nie ganz ohne Belästigung für die Anwohner veranstalten, aber wir sollten  und darüber freuen, dass in unserem Ort überhaupt noch Feste - ohne finanzielle Unterstützung durch die Kommune- veranstaltet werden.

Übung Caritas Seniorenzentrum St. Barbarahöhe

„Kirweübung“

 

Eigentlich…

ist die „Kirweübung“ des LB Auersmachereine Übung, über die wir hier nicht berichten würden. Traditionell handelt es sich immer um eine aufwendig geplante Übung, meistens in einem Gebäude, bei der die Übungsplaner den Einsatzkräften alles abverlangen und die so einen Höhepunkt im Übungsgeschehen jeden Jahres  darstellt. Dunkel ist es jahreszeitbedingt immer und es wird in aller Regel mit Rauch gearbeitet und schwerer Atemschutz eingesetzt.

Besonders war dieses Mal, dass wir durch den bevorstehenden Abriss eines Gebäudetraktes des Caritas SeniorenZentrum St. Barbarahöhe die seltene Gelegenheit hatten unter noch realistischeren Bedingungen zu üben. Das Gebäude ist zwar noch nicht komplett geräumt, es ist aber in weiten Teilen schon leer. Wir müssen nicht auf die Infrastruktur und Einrichtung Rücksicht nehmen. So kann der Innenangriff mit Wasser in den Schläuchen durchgeführt werden, was in genutzten Gebäuden so nicht möglich ist, aber von der Handhabung des Materials ein großer Unterschied….. Auch kann (zumindest kurzzeitig) Wasser gegeben werden, um so z.B. das Öffnen von Türen mit gleichzeitiger Rauchgaskühlung zu üben. Durch diese Maßnahme  kann das sehr gefährliche Durchzünden der Rauchgase vermieden werden. Normalerweise verbietet sich in Übungen das Gewaltsame öffnen von Türen, aber auch das ist hier kein Tabu und kann geübt werden.

Die von Markus Gola und Tobias Lehmann geplante Übung gab uns einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten, die uns das Gebäude als Übungsobjekt bietet wenn es bis zum Abriss vollständig für uns freigegeben ist. Wir bedanken uns bei dem Leiter der Haustechnik Helmut Brandstetter, der uns Zugang zum Gebäude verschaffte und während der Übung nach dem Rechten sah.

Besonderer Dank gilt Herrn Jürgen Zapp, Heimleiter des Caritas SeniorenZentrum St. Barbarahöhe für die Möglichkeit das Gebäude als Übungsobjekt zu nutzen. Es wird sicher ein Beitrag zur Verbesserung des Ausbildungsstandes Ihrer Feuerwehr sein.

Übung Großwieserhof

Auch der Umgang mit Pferden will gelernt sein...

 

Bei einer Übung widmete sich die Feuerwehr des LB Auersmacher ausschließlich dem Reiterhof Nickles. Dieser birgt ein großes Gefahrenpotential, da große Mengen Heu und Stroh, aber auch Düngemittel gelagert werden. Hierzu kommt noch die Herausforderung im Brandfall die dort untergestellten Pferde in Sicherheit zu bringen.

Deshalb wurde unter der fachkundigen Anleitung von Kerstin Weigand das Anlegen eines Halfters geübt. Dies funktionierte ganz gut. Auch wurde das Verhalten gegenüber freilaufenden bzw. durchgegangenen Pferden besprochen. Bei folgenden Versuchen, sich Pferden mit schwerem Atemschutz zu nähern zeigte sich aber, dass das ungewohnte Aussehen und die Atemgeräuche des Atemschutzgerätes die Tiere sichtlich nervös machten und diese auch teilweise deutliche Angstsignale von sich gaben.

Wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass sich die Tiere durch einen Brand, und die durch einen Feuerwehreinsatz verursachten weiteren Beeinflussungen, in einem nervösen oder gar panikartigem Zustand befinden, lässt sich erahnen zu welch schwierigem und für die Einsatzkräfte auch gefährlichen Unterfangen das Retten der Tiere werden kann. Dies gilt besonders wenn der Einsatz auch noch in der Nacht stattfindet. Die Tiere aber in Panik einfach laufen zu lassen ist auch keine Lösung, da durchgehende Pferde zur Gefahr für alle sich auf der Einsatzstelle und Umgebung befindlichen Personen werden.

Danach wurden Gemeinsam mit dem Eigentümer Jürgen Nickles und dem Betriebsleiter Gerald Hector die örtlichen Gegebenheiten besprochen. In die anschließende praktische Übung "Brandeinsatz" war die Rettung eines Pferdes integriert. Wir hoffen nun, für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall, besser für die besonderen Gefahren des Reiterhofes gewappnet zu sein. Im Anschluss waren die Feuerwehrleute noch zu einem Frühstück eingeladen.

Wir bedanken uns für die fachkundige Unterweisung und Beköstigung.

Übung Absturzsicherung

Kürzlich fand eine Übung der Gruppe "Absturzsicherung" statt. Diese für die gesamte Gemeinde zuständige Gruppe gehört zum Löschbezirk Auersmacher. Die rund zehn Mitglieder dieser Gruppe sind besonders geschult und speziell ausgerüstet um Einsatzkräfte vor Abstürzen, z.B. bei Einsätzen auf Dächern, zu sichern. Zum Einsatzportfolio gehören aber auch einfachere Rettungen aus Höhen und Tiefen.

Angenommene Übungslage war eine abgestürzte Person, die sich an einer von unten unzugänglichen Stelle befand. Geübt wurde in Kleinblittersdorf an der Freundschaftsbrücke. Zuerst mussten zwei Helfer mittels Rollgliss zu der zu rettenden Person, in diesem Falle der "Dummy" der Feuerwehr, abgeseilt werden. Mangels anderer geeigneter Befestigungsmöglichkeiten musste das Rollgliss an der Schiebeleiter befestigt werden. Die Rettung erfolgte dann mittels Schleifkorbtrage und Rollgliss.

Gemeinsame Übung Grubenwehr und Feuerwehr Auersmacher

Am 11.07. fand eine gemeinsame Übung der Grubenwehr der Kalksteingrube Auersmacher und dem Löschbezirk Auersmacher der freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf statt. An dieser Übung nahmen auch Mitglieder der Hauptrettungsstelle für Grubenrettungswesen Saar mit ihrem Leiter Andreas Behr teil. Die Hauptrettungsstelle ist in Ensdorf angesiedelt.

Diese seit einigen Jahren jährlich stattfindende Übung wird abwechselnd von den Kameraden der Grubenwehr und denen der Feuerwehr geplant. Dieses Jahr war die Feuerwehr an der Reihe. Geübt wurden ein Brandeinsatz mit Menschenrettung und die Rettung einer Person in einer Trage über die Schiebeleiter.

Ziel dieser Übungen ist weniger das Trainieren von gemeinsamen Einsätzen. Dies wird in der Praxis kaum vorkommen, da die kommunalen Feuerwehren (Berufsfeuerwehren, freiwillige Feuerwehren) nicht für Einsätze unter Tage ausgerüstet und ausgebildet sind und die Grubenwehr in Auersmacher nicht für Brandeinsätze über Tage. Es geht vielmehr darum Verständnis für die Probleme der Anderen zu entwickeln, sich kennenzulernen und bei evtl. Schadensereignissen schnell und unbürokratisch gegenseitig logistische Hilfe zukommen zu lassen.

Die Kalksteingrube wurde bis vor einigen Jahren grubenwehrtechnisch ausschließlich durch die Hauptrettungsstelle für Grubenrettungswesen Saar betreut. Nach der Einleitung des Endes des Kohlebergbaus im Saarland steht auch das Ende der Hauptrettungsstelle bevor. Aufgrund des Bundesberggesetzes ist die zur Roheisengesellschaft Saar mbH (ROGESA) gehörende Kalksteingrube Auersmacher GmbH verpflichtet, nach Schließung der Hauptrettungsstelle, eine Grubenwehr auf eigene Kosten bereitzuhalten. Es ist gesetzlich nicht vorgesehen, dass die Kommunalen Feuerwehren  diese Tätigkeiten übernehmen, da das Grubenrettungswesen besondere Kenntnisse und Fähigkeiten und auch entsprechende Ausrüstung erfordert, was den ohnehin große Einsatzspektrum der kommunalen Feuerwehren bei Weitem sprengen würde.

Im Jahre 2010 wurde nun die Grubenwehr der Kalksteingrube Auersmacher, der größten noch abbauenden Kalksteingrube in Europa und der einzigen noch abbauenden Grube im Saarland, gegründet. Die unter der Leitung von Oberführer Jörg Ruppert stehenden Wehrleute wurden von der Hauptrettungsstelle Saar ausgebildet. Es handelt sich derzeit um 17 Personen, darunter eine Dame aus der Verwaltung, die bei der Grubenwehr als Gerätewartin tätig ist. Dies entspricht ca. der Hälfte der Belegschaft. Die Mitgliedschaft in der Grubenwehr ist freiwillig. Bei Schadensereignissen wird sie noch von der Hauptrettungsstelle unterstützt. Während bei der Hauptrettungsstelle noch die „Sicherung von Wirtschaftsgütern“ (Kohle) eine wichtige Rolle spielt, geht es den Mitgliedern der Grubenwehr Auersmacher vordringlich um Menschenrettung: die Fahrzeuge in der Grube sind mit bordfesten Löschanlagen ausgerüstet und ansonsten gibt es hier, da Kalkstein nicht brennbar ist, eine geringere Brandlast als in Kohlegruben.

Ein neues Zeitalter könnte für die Grubenwehr Auersmacher anbrechen, wenn die Hauptrettungsstelle für Grubenrettungswesen Saar unter der Leitung vom Andreas Behr, einer Koryphäe für Grubenrettungswesen im Saarland, geschlossen wird.

Neuer Löschbezirksführer in Auersmacher

Mitte Mai 2015 endet die Amtszeit von Oberbrandmeister Winfried Lang als Löschbezirksführer von Auersmacher. Nach zwölf Jahren an der Spitze des Löschbezirks, läutete er einen Generationswechsel ein und trat nicht mehr zu einer dritten Amtsperiode an, um einem jüngeren Kollegen Platz zu machen.

 
Als einziger Kandidat trat Oberlöschmeister Christan Hoffsteter als Nachfolger für die Führung des Löschbezirkes in Auersmacher an.
 
In der Mitgliederversammlung am 24. April 2015 wurde Christian Hoffsteter einstimmig für die kommenden sechs Jahre zum Löschbezirksführer in Auersmacher gewählt. Die offizielle Übergabe des Amtes wird im Rahmen des Vatertagsfestes am 13.Mai 2015 um 20:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Auersmacher vollzogen.
 
Die Feuerwehrkameraden, Bürgermeister Strichertz und die Wehrführung danken Winfried Lang für seine engagierte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung in Auersmacher und wünschen dem neuen Löschbezirksführer Christian Hoffsteter alles Gute und eine gute Hand bei der Ausübung seiner verantwortungsvollen und sehr zeitintensiven neuen Aufgabe.