Baumfällkurs bei der Feuerwehr

Ist die Arbeit mit der Motorsäge an sich schon gefährlich genug, zählt das Aufarbeiten von Windwurf zu den gefährlichsten Arbeiten, die es im Forst gibt. Diese Tätigkeit verlangt selbst erfahrenen Forstleuten alles ab. Aus diesem Grund werden in solchen Fällen vordringlich Forstmaschinen eingesetzt. Trotzdem müssen wir als Feuerwehr in Notsituationen auch in solchen Bereichen arbeiten.

Bei der Feuerwehr war es schon lange obligatorisch, dass Führer von Motorsägen an einem entsprechenden Lehrgang teilnehmen mussten. Inhalt waren neben den Sicherheitshinweisen und Schnitttechniken auch Besonderheiten des Feuerwehreinsatzes.

Da zwischenzeitlich der Mortorsägen-Führerschein in vielen Bereichen Pflicht geworden ist, die Ausbildung der Feuerwehren aber vorher nicht normiert war, musste das ganze Lehrgangswesen in diesem Bereich neu organisiert werden.

Es galt nun den "normalen" Motorsägen-Lehrgang mit dem Feuerwehrlehrgang zu kombinieren. Gemeinsam haben der Landesfeuerwehrverband des Saarlandes e.V. und die Unfallkasse des Saarlandes, die auch für die Feuerwehren zuständig ist, ein Konzept erarbeitet. Dieses deckt die Vorschriften der Berufsgenossenschaften und der Feuerwehren sowie die einsatztaktischen Aspekte und Besonderheiten ab. Ziel ist eine einheitliche Ausbildung im Saarland. Zuerst mussten die Ausbilder ausgebildet werden.

Erst dann konnten in unserer Feuerwehr wieder Lehrgänge für den Grundkurs, liegendes Holz, durchgeführt werden. Zwischenzeitlich sind auch Ausbilder für den Kurs vorhanden, in dem das Fällen von Bäumen wieder gelehrt wird.

Unter der Leitung von Andreas Klesius haben zehn Feuerwehrmänner aus den fünf Löschbezirken unserer Gemeinde den Aufbaulehrgang absolviert und bestanden. Dieser Lehrgang berechtigt auch zum Fällen von Bäumen. Im Bliesransbacher Wald wurden nach der theoretischen Unterweisung fleißig Bäume mit verschiedenen Fälltechniken gefällt. Diese wurden zuvor von unserer Försterin zu diesem Zweck freigegeben.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Jahreshauptübung 2017

Jahreshauptübung der Gemeindewehr Kleinblittersdorf am 3. Juni 2017

Anlässlich des 80 jährigen Bestehens des Löschbezirks Sitterswald fand auch die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf in Sitterswald statt.

Geplant wurde die wichtigste Übung des Jahres, in der die Schlagkraft der Wehr getestet werden soll, von Joshua Zins.

Zur Freude der Gemeindewehr verfolgten zahlreiche Zuschauer, darunter Bürger, Gäste und auch Vertreter der französischen Nachbarfeuerwehren, das kommentierte Übungsgeschehen der Aktiven. 

Keine einfache Lage haben die Kameraden der Gesamtwehr der Feuerwehr Kleinblittersdorf bei ihrer Jahreshauptübung am sonnigen Samstagnachmittag meistern müssen - doch alles lief nach Plan. Die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden.

Das Eisatzszenario bestand aus einem Verkehrsunfall, in den zwei Fahrzeuge mit jeweils einem eingeklemmten Verletzten involviert waren. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, daß ein nachfolgender Schulbus not bremsen musste. Die Insassen, Kinder und Fahrer, waren so verletzt, dass Sie den Bus nicht aus eigener Kraft verlassen konnten. Deshalb wurden Kräfte sowohl der Feuerwehr als auch des Rettungsdienstes nachalarmiert. Da es sich um einen Massenanfall von Verletzten handelte wurde auch die Psychosoziale Notfallseelsorge Saarland e.V. (PSNV Saarland), auch als Notfallseelsorge bekannt, alarmiert. Diese besteht aus zwei Fachbereichen. Der eine Fachbereich versorgt die betroffenen Opfer und Angehörige. Der andere Fachbereich kümmert sich um traumatisierte Einsatzkräfte. Es waren drei Einsatzkräfte der PSNV vor Ort.

Die Sondereinsatzgruppe des DRK (SEG), bestehend aus Kräften des DRK Rilchingen-Hanweiler, verstärkt durch Kräfte aus Heusweiler und Völklingen, war mit vier Fahrzeugen und elf Einsatzkräften zur Stelle. Der Rettungsdienst des ASB Brebach war mit zwei Fahrzeugen und sechs Kräften zur Stelle. Der ASB lobte die Planung der Übung, die reale Einsatzbedingungen vorgab. Aus Sicht des Rettungsdienstes war der ASB als Primärrettungsdienst eingesetzt, der durch die SEG des DRK als Ergänzung unterstützt wurde. Dies würde im Einsatzfall auch der Realität entsprechen. In Übungen wird es aber selten so durchgeführt, da hierzu Kräfte der ständig besetzten Rettungswachen erforderlich sind. Die Zusammenarbeit funktionierte lt. Auskunft der Dienste hervorragend.

Für die Feuerwehr war es eine Premiere, dass das Sitterswalder Feuerwehr-Fahrzeug mit einer gemischten Mannschaft der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher besetzt war. Bald wird dies gelebter Alltag, wenn das gemeinsame Gerätehaus bezogen wird. So konnten sich die Wehrleute aus Auersmacher unter Anleitung der Sitterswalder Kameraden in der technischen Hilfeleistung weiterentwickeln. Die Feuerwehr hatte acht Fahrzeuge und ca. 55 Einsatzkräfte aus allen fünf Löschbezirken in die Übung eingebunden.

 

Bei dieser Übung war ein Arbeiten Hand in Hand der Dienste gefragt. Die Feuerwehr hat eine technische Einsatzleitung installiert und drei Einsatzabschnitte gebildet. Es galt elf Kinder und den Fahrer aus dem Bus zu retten und anschließend die medizinische Erstversorgung durchzuführen. Anschließend waren die Verletzten zu betreuen und teilweise in Krankenhäuser zu fahren. Es gab hier keine lebensgefährlich Verletzten. Anders sah es bei den Fahrzeugen aus. Die Personen waren schwer verletzt und eingeklemmt. Es wurde jeweils ein Zugang für medizinisches Personal geschaffen. Dann erfolgte die Erstversorgung. In Absprache zwischen dem ASB als Primärrettungsdienst und der Feuerwehr wurde in beiden Fällen beschlossen, die Rettung als "Schnelle Rettung" im Rahmen der patientenorientierten Rettung durchzuführen. Dabei erfolgen die Rettungsmaßnahmen genau auf den Zustand des Patienten zugeschnitten. Diese werden in Zusammenarbeit zwischen Notarzt und der Feuerwehr festgelegt. Daneben gibt es noch die Sofortrettung (früher auch Crashrettung genannt) und die schonende Rettung. Die Arbeiten an dem umgestürzten Fahrzeug wurden durch den LB Kleinblittersdorf durchgeführt. An dem anderen war das Fahrzeug des LB Sitterswald mit einer gemischten Besatzung aus Sitterswald und Auersmacher tätig.

Wie bei der Feuerwehr Kleinblittersdorf üblich wussten die Einsatzkräfte vor der Übung nicht mit welchem Einsatzszenario sie konfrontiert werden.

Während der Übung konnte der Brandinspekteur des Regionalverbandes, Tony Bender, den neuen Kommandanten der „Sapeurs-pompiers de Sarreguemines“, Capitaine Matthieu Oberhauser, über die Einsatzstelle führen. Dabei wurden auch unterschiedliche Vorgehensweisen in Frankreich und in Deutschland erörtert.

Bei der Übungsnachbesprechung bescheinigte Regionalverbands-Brandmeister Christian Ziegler der Gemeindewehr Kleinblittersdorf, allen Mitwirkenden und insbesondere dem Einsatzleiter eine respektable Leistung. Die Übungsannahme sei sehr realistisch, das einsatztaktische Vorgehen unter Gesichtspunkt einer Demonstrationsübung richtig und zielführend gewesen. Er fand, dass die Übung sehr gut und ruhig ablaufen und dass die Wehr gut ausgebildet und gut aufgestellt sei. Dem Lob schloss sich Bürgermeister Stephan Strichertz in seiner Ansprache an. Gleichzeitig bedankte er sich für das ganzjährige Engagement der ehrenamtlichen Kräfte. Wehrführer Peter Dausend bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden der Übung. Er und die ganze Wehr bedanken sich darüber hinaus  bei der Firma Alfred Thiry GmbH & Co. KG für die zur Verfügungsstellung des Busses und bei den „Theatermäusen“ der Jungen Bühne Auersmacher, die die Verletzten in dem Bus mimten.

Zum Abschluss wurden noch die Jugendwehrleute Maximilian Risch und Lukas Grewer als Feuerwehranwärter in den aktiven Dienst übernommen. Die Übernahme erfolgte durch den Chef der Wehr, Bürgermeister Stephan Strichertz, und den Wehrführer Peter Dausend.

Bilder zu diesem Beitrag finden Sie hier

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Verkehrsunfall mit Saarbahn an der B51

Unfall mit Personen auf Bahnstrecke in Rilchingen-Hanweiler

 

Am 25.05.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf zu einem bei uns nicht ganz alltäglichen Unfall gerufen. Der Unfall ereignete sich auf der B51 zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher im „Honigtal“. Gemeldet war „Rilchingen-Hanweiler, Bahnhofstraße“. So musste die Einsatzstelle zuerst lokalisiert werden, nachfolgende Kräfte konnten dann gezielt die Einsatzstelle anfahren.

Bei einem missglückten Überholmanöver wurde das überholte Fahrzeug touchiert, geriet außer Kontrolle, überschlug sich und landete auf der einen Meter höher gelegenen Bahntrasse. Diese wird auch durch die Saarbahn genutzt. Der den Unfall verursachende Fahrer verübte offenbar Fahrerflucht, statt seinem Opfer zu helfen.

Die 29-jährige Fahrerin konnte sich selbst aus dem Fahrzeug retten. Wäre dies nicht möglich gewesen wäre wohl jede Rettung zu spät gekommen, denn kurz nach dem Unfall wurde das Fahrzeug durch eine Saarbahn erfasst und ca. 60 Meter  mitgeschleift. Auch die Insassen der Saarbahn hatten Glück, sie wurden nur leicht verletzt. Bedenkt man jedoch, was hätte passieren können und dass alles nur passiert ist, weil jemand ein paar Sekunden schneller sein wollte, macht sich bei uns Rettungskräften Fassungslosigkeit oder Unverständnis breit.

 

Aus feuerwehrtechnischer Sicht war an diesem Einsatz das besondere, dass er zum einen auf Bahngleisen stattfand und zum anderen die Saarbahn beteiligt war:

Einsätze auf Bundesbahngelände fallen in den Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn. Deshalb kommt bei solchen Ereignissen auch die Bundespolizei. Wir führen zunächst nur Maßnahmen zur Rettung oder unmittelbaren Gefahrenabwehr durch. Alles was nicht zeitkritisch ist wird durch Kräfte der Bahn erledigt, wobei wir jedoch auf Anforderung der Bahn tätig werden dürfen.

Da die Saarbahn aber nicht nur auf Bahngleisen unterwegs ist, sondern auch auf dem eigenen Gleis, wird bei Saarbahnunfällen auch immer die Berufsfeuerwehr Saarbrücken alarmiert, die über Spezialausrüstung verfügt führt und speziell ausgebildet ist.

Dies erklärt das relativ große Aufgebot an Diensten an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr Kleinblittersdorf war mit sechs Fahrzeugen und rd. 45 Kräften aus den Löschbezirken Rilchingen-Hanweiler, Sitterswald und Kleinblittersdorf an der Einsatzstelle. Weitere standen an den Gerätehäusern in Bereitschaft. Polizei und Rettungsdienst wurden üblicherweise zum Einsatz gerufen. Zusätzliche waren noch die Bundespolizei sowie die Berufsfeuerwehr mit einem Kommandowagen, einem Rüstwagen und drei Kräften zur Stelle. Auch jeweils ein Notfallmanager der Bahn und der Saarbahn wurden zur Einsatzstelle beordert. Wegen der befürchteten Zahl der Verletzten wurden gleich weitere Rettungstransportwagen und Notarztfahrzeuge in Bewegung gesetzt, diese konnten aber schon auf der Anfahrt zurückbeordert werden. Aufgrund der Einsatzmeldung hat der Brandinspekteur des Regionalverbandes, der bei solchen Ereignissen immer alarmiert wird, entschieden ebenfalls die Einsatzstelle aufzusuchen.

 

Der Einsatzablauf war dann relativ unspektakulär. Die Dame aus dem PKW wurde vom Rettungsdienst übernommen und ins Krankenhaus gebracht. Die Insassen der Saarbahn wurden aus der Bahn gebracht, durch Rettungsdienst und Feuerwehr betreut, anschließend mit Einsatzfahrzeugen nach Auersmacher gebracht. Dort wartete schon ein Bus. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr ausgeleuchtet. Nachdem die Berufsfeuerwehr festgestellt hatte, dass die Saarbahn nicht entgleist war, rückten die Berufsfeuerwehr und Teile der Feuerwehr Kleinblittersdorf wieder ab. Nachdem die Bahn zuerst aus eigener Kraft in den Bahnhof Rilchingen-Hanweiler zurückgekehrt war begann die größte Herausforderung dieses Einsatzes:

die Kommunikation. Die hochgefährlichen Oberleitungen mussten spannungsfrei gemacht und geerdet werden. Die vorherige Sperrung der Strecke und Abschaltung des Stromes erfolgte durch die Leitstelle der Bahn von Karlsruhe aus. Alle Informationen und Meldungen zu Sperrungen der Strecke, Abschaltung der Oberleitungen, Erdung usw. mussten von uns an unsere Einsatzleitstelle der Berufsfeuerwehr gehen, diese gab sie weiter an die Einsatzleitstelle der Bahn in Karlsruhe. Die Informationen der Bahn an uns gingen den gleichen Weg zurück.

Nun konnte ein zwischenzeitlich herbei gerufener Abschleppwagen mit seinem Kran das Fahrzeug von der Bahntrasse entfernen.

 

Dieser Unfall, bei dem es zum Glück keine größeren Verletzungen gab, ist aber ein gutes Beispiel für die gute Verzahnung von Rettungs- Sicherheits- und Sozialdiensten sowie der anderen Beteiligten. Die Einsatzleitstelle kann den Kräften vor Ort vieles abnehmen und durch ihre technischen Möglichkeiten (EDV, Internet) Unterstützung z.B. durch Recherchen, Telefonate usw. leisten. Im Vorfeld wurden verschiedene Einsatzszenarien durchgespielt und es ist hinterlegt bei welchem Ereignis wer alarmiert wird. Anhand der eingehenden Meldungen entscheidet der Einsatzdisponent schon ob er ggf. das Einsatzstichwort erhöht und zusätzliche Kräfte zu Beginn des Einsatzes mit alarmiert. Im Zweifel ist es immer besser es werden zu viele Kräfte und Geräte alarmiert, denn jede Nachalarmierung kostet Zeit. Zeit, die die Opfer vielleicht nicht haben.

 

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von JB-Photography, Jan Bücheler zur Verfügung gestellt.

 

Markus Dincher, Pressesprecher

 

 

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Sachgebiet "Zentrales Schlauchlager"

Der Dienst bei der Feuerwehr besteht nicht nur aus Übungen und Einsätzen. Vielmehr gibt es in der Feuerwehr vieles in der einsatzfreien Zeit zu erledigen, damit im Einsatzfall alles einsatzbereit ist. Diese nicht unerheblichen Zeiten finden sich in keiner Statistik. In einer losen Folge wollen wir Sie über solche Tätigkeiten informieren. Den Anfang macht das

Zentrale Schlauchlager  

 

 

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat im Ernstfall funktioniert

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Feuerwehr Kleinblittersdorf um 22:52 zu einem Brand gegenüber des REWE Marktes in Kleinblittersdorf alarmiert. Als Wehrführer Peter Dausend den gemeldeten Einsatzort erreichte, konnte er auf der französischen Seite eine weit in den Himmel reichende Rauchsäule und Flammen feststellen, was auf einen Hallenvollbrand hindeutete. Zur Erkundung der Einsatzstelle entschied sich Dausend die Grenze nach Frankreich zu überschreiten um die Französische Feuerwehr unterstützen zu können. Nachdem vor Ort eine gemeinsame Erkundung mit dem Französischen Einsatzleiter aus Großblittersdorf erfolgte, entschloss man sich für einen Erstangriff der bereitstehenden Feuerwehr aus Kleinblittersdorf. Gebrannt hatte keine Halle wie zunächst angenommen, sondern in einem Holzlager kam es aus bisher unbekannten Gründen zum Brand eines Holzstapels auf einer Fläche von ca. 2000 Quadratmeter und einer größeren Schreddermaschine. Da von Beginn des Einsatzes mit einer größeren Löschwassermenge zu rechnen war, ließ Wehrführer Dausend von der naheliegenden Saar drei Zuleitungen zur Einsatzstelle verlegten die durch den Einsatz von zwei Pumpen für genügend Löschwasser sorgten. Unter Atemschutz erfolgte zunächst eine Brandbekämpfung mit der französischen Feuerwehr im vorderen Bereich des Brandes, in dem sich auch der Schredder befand. Nachdem hier die ersten Flammen bekämpft waren, bildete man einen zweiten Abschnitt im hinteren Bereich des Holzstapels. Hier drohte sich das Feuer weiter auszubreiten, was aber durch den Einsatz eines Wasserwerfers und mehrerer Strahlrohre verhindert werden konnte. Vor Ort war auch Brandinspekteur Tony Bender. Da der Rauch in Richtung Kleinblittersdorf zog veranlasste er Schadstoffmessungen der Luft sowie eine Verkehrswarndurchsage, da die Sichtverhältnisse auf der B51 durch den Rauch teilweiße sehr schlecht waren. Schadstoffmessungen durch ein spezielles Messfahrzeug aus dem Löschbezirk Brebach der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken, ergaben zu keinem Zeitpunkt Messergebnisse die zu weiteren Maßnahmen der Bevölkerung hätten führen müssen. Da vorauszusehen war, dass sich der Einsatz über mehrere Stunden rausziehen wird, entschloss sich der französische Einsatzleiter Kommandant Jung, die deutschen Einsatzkräfte abzulösen wonach gegen 02:00 Uhr der Rückbau erfolgte und um 02:40 Uhr die Grenze nach Kleinblittersdorf wieder passiert werden konnte.  Seitens der französischen Feuerwehr wurden eigene Wasserleitungen von der Saar zur ca. 1,3 Kilometer entfernten Einsatzstelle verlegt um weiter den Brand abzulöschen. Im Einsatz waren seitens der Feuerwehr Kleinblittersdorf und dem Löschbezirk Brebach 48 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen, davon zwei in Bereitstellung sowie ein RTW. Auch Landesbrandinspekteur Timo Meyer war zur Einsatzstelle gekommen, um sich ein Bild des Brandausmaßes zu machen. Die französische Feuerwehr war nach Angaben von Kommandant Jung mit den Feuerwehren Großblittersdorf, Saargemünd, Forbach, Freyming-Merlebach, und Saaralbe sowie einem RTW und 50 Einsatzkräften vor Ort. Seitens der deutschen als auch der französischen Feuerwehr, gab es eine gute Zusammenarbeit was zu einem schnellen Löscherfolg führte.

(Rafael Mailänder, Pressesprecher F.F. RV SB)

 

 

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Acht Tipps Ihrer Feuerwehr für Ihr Grillvergnügen

Mit dem 1. Mai beginnt für viele die Grillsaison, viele haben das zeitweise schöne Wetter im Frühjahr schon genutzt.

Damit Sie das Grillen unbeschwert genießen können, und nicht ungeplant der Rettungsdienst und/ oder die Feuerwehr zu Ihrer Veranstaltung erscheinen müssen, weisen wir Sie auf die folgenden Tipps des Deutschen Feuerwehrverbandes hin:

 

Berlin – Sommer, Sonne, Barbecue: Viele Menschen nutzen die lauen Sommerabende zum Grillvergnügen. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert, gedankenlosen Leichtsinn zu vermeiden – damit Sie den Sommer sicher genießen können. „Planen Sie umsichtig, grillen Sie sicher und achten Sie auch nach Ende des Grillabends auf mögliche Gefahren“, rät DFV-Vizepräsident Hermann Schreck, „so können Sie schmerzhafte Verbrennungen oder Vergiftungen durch Kohlenmonoxid vermeiden!“

Die Feuerwehren geben acht wichtige Tipps für Ihr Grillvergnügen:

 Achten Sie darauf, dass der Grill einen sicheren Stand hat. Bauen Sie keine Behelfskonstruktionen.

  • Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den Grillplatz.
  • Beaufsichtigen Sie den Grill – vor allem, wenn Kinder in der Nähe sind. So können Verletzungen vermieden werden.
  • Gießen Sie niemals Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten in die Glut! Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.
  • Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112!
  • Auch wenn schlechtes Wetter Sie aus dem Garten oder vom Balkon vertreibt – grillen Sie nie in geschlossenen Räumen. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht Lebensgefahr durch tödliche Brandgase!
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten).
  • Wenn die Party vorbei ist, lassen Sie die Asche komplett abkühlen, ehe Sie sie entsorgen – aber nie in Kartons oder Plastikbehälter.

 Quelle: Deutscher Feuerwehrverband, www.feuerwehrverband.de

 Markus Dincher, Pressesprecher FF Kleinblittersdorf

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06.04.2017 PKW-Brand in Rilchingen-Hanweiler

Gleich zwei parkende PKW sind auf dem gemeinsamen Parkplatz zweier Verbrauchermärkte verbrannt. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Während des Einkaufs begann das Fahrzeug einer Frau am frühen Nachmittag zu brennen. Durch die Aufregung aufmerksam geworden, konnten noch einige Fahrzeuge im Umkreis durch die herbeigeeilten Fahrer entfernt werden. Ein Fahrzeug direkt neben dem Ersten fing aber sofort Feuer und konnte nicht geborgen werden. Die noch junge Fahrerin dieses Fahrzeuges erlitt einen Schock und musste vom ebenfalls alarmierten Rettungsdienst betreut werden.

Zunächst wurde der zuständige Löschbezirk Rilchingen-Hauweiler alarmiert. Da zwei Fahrzeuge brannten wurde das Alarmstichwort heraufgesetzt und durch die Leitstelle die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher nachalarmiert. So waren, trotz der ungünstigen Tageszeit, vier Fahrzeuge mit insgesamt 32 Feuerwehrleuten sowie der Wehrführer mit dem Kommandowagen vor Ort.

Die eigentliche Brandbekämpfung wurde durch den LB Rilchingen-Hanweiler durchgeführt. Die nachrückenden Einheiten führten vor allem ergänzende Maßnahmen wie Herstellung der Wasserversorgung, Stellung eines Sicherheitstrupps usw. durch. Ferner wurden die zwei vor Ort befindlichen Kommandos der Polizei bei der Sperrung der B51 und des Gefahrenbereichs um den Brandherd unterstützt.

So konnte der Einsatz durch die Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr zügig beendet werden.

Die Fahrzeuge wurden mit Wasser und Schaum gelöscht. Die Trupps gingen unter schwerem Atemschutz vor.

Während der Dauer des Einsatzes wurde die B51 in der Ortsdurchfahrt Rilchingen-Hanweiler voll gesperrt.

 

 

 
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Feuerwehr warnt: Dünnes Eis birgt große Gefahr

Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps zum Verhalten bei Unfällen im Eis

Hier geht es zum ganzen Artikel

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Einsätze im Januar

Gleich zweimal musste die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf in der Nacht von Freitag auf Samstag bei eisigen Temperaturen ausrücken:

Freitagabend wurde gegen 20.30 Uhr der Löschbezirk Rilchingen-Hanweiler alarmiert. Infolge eines Wasserrohrbruchs im öffentlichen Leitungsnetz musste ein unterspülter Bürgerssteig gesperrt werden. Das Wasser lief über eine Einfahrt in eine Garage. Der Weiterfluss in eine Einliegerwohnung konnte durch die Einsatzkräfte des LB Rilchingen-Hanweiler verhindert werden. Um den eigentlichen Rohrbruch kümmerten sich Mitarbeiter der Wasserwerke der Gemeinde. Wegen der eisigen Temperaturen wurde auch die Winterdienstbereitschaft des Bauhofes gerufen, da das austretende Wasser schnell gefror und eine Gefahr für den Straßen- und Personenverkehr darstellte.

Beim Zweiten Einsatz waren die Kräfte der Löschbezirke Kleinblitterdorf und Auersmacher gefragt. Ein Bauschutt-Container mit Holzabfällen brannte in einem Wohngebiet in Kleinblittersdorf lichterloh. Die Flammen überragten das sich in unmittelbarer Nähe stehende zweieinhalb geschossige Wohnhaus, sodass ein Übergreifen des Brandes nicht ausgeschlossen war. Deshalb wurde ein Strahlrohr als Riegelstellung zwischen Wohnhaus und Container eingesetzt. Weitere Strahlrohre wurden durch Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten wegen der Höhe des Containers teilweise über Leitern eingesetzt. Auch hier musste die Winterbereitschaft des Bauhofes noch während des Einsatzes tätig werden, da das unvermeidbar auslaufende Löschwasser unverzüglich gefror und so die Einsatzkräfte und später den Verkehr Gefährdete.

Personen kamen bei beiden Einsätzen nicht zu schaden.

Ein besonderer Augenmerk muss bei Einsätzen mit eisigen Temperaturen immer auf das mitgeführte Löschwasser gelegt werden, da mit steigender Einsatzdauer die Gefahr des Gefrierens zunimmt. Auch Schlauchleitungen mit keine oder wenig Wasserabgabe können schnell gefrieren.

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Bestellungen Feuerwehrangehörige

Bürgermeister bestellt Feuerwehrangehörige in besondere Funktionen

In einer kleinen Feierstunde hat unser Bürgermeister und Chef der Wehr, Stephan Strichertz, nun mehrere Feuerwehrangehörige in verschiedene wichtige Funktionen bestellt:

Gabi Christmann und Silvia Hector zu Leiterinnen Brandschutzerziehung,

Andreas Buri und Florian Vilbrand zu Funkbetriebswarten für die Gemeindewehr,

Oliver Kiehn zum Gemeindefahrzeugwart,

Torsten Krauser zum Leiter der zentralen Schlauchwerkstatt,

Markus Dincher zum Pressesprecher,

Alexander Lang, Tobias Lehmann, Sebastian Frey, Christoph Schmidt, Marco Debus, Mark Debus, Haiko Drewniok, und Thomas Drum zu Atemschutzgerätewarten in der zentralen Atemschutzwerkstatt,

Yannick Eckardt, Rainer Deckarm, Florian Quack, Manuel Debus, Oliver Meyer und Michael Schramm zu Fahrzeugwarten in ihren Löschbezirken sowie

Tobias Lehmann, Andreas Buri, Benedikt Koch sowie Sebastian Bohr zu Gerätewarten in ihren Löschbezirken.

In seiner Rede bedankte sich Stephan Strichertz für das, über den normalen Dienst  hinausgehende, Engagement der Bestellten. Er lobte den hohen Stellenwert den die ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr für diese Personen hat.

Unser Wehrführer Peter Dausend bedankte sich besonders für die vielen "im Verborgenen" zusätzlich erbrachten Arbeitsstunden: während die Einsätze oft von den Einwohnern unserer Gemeinde wahrgenommen werden, geht es bei den meisten "bestellten" Funktionsträgern darum die Einsatzbereitschaft zu erhalten und, insbesondere nach Einsätzen, schnellstens wieder herzustellen. Einige der Bestellten führten ihre Tätigkeit zum Allgemeinwohl schon seit Jahren aus, wurden aber erst jetzt bestellt.

Getreu der Tatsache "Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz" müssen die Fahrzeuge, Geräte und Schläuche umgehend gereinigt, gewartet, ggf. geprüft und für den nächsten Gebrauch vorbereitet werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei die zentrale Atemschutzwerkstatt, die überhaupt für die Einsatzbereitschaft unserer Wehr wichtig ist, ein. Jedes Gerät muss nach jedem Gebrauch, ob bei Übung oder Einsatz, gereinigt, desinfiziert, geprüft und wieder befüllt werden. Ein fehlerhaftes Atemschutzgerät kann bei Benutzung zur Katastrophe führen.

Bei den Bestellungen handelt es sich nicht um einen  symbolischen Akt, sondern es geht auch zusätzliche Verantwortung auf die in einem ehrenamtlichen, öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zur Gemeinde stehenden Feuerwehrleute über.

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Sicherer Adventszeit

Rauchmelder retten Leben:

I h r  Leben!

 

Die meisten Brandopfer sterben an Rauchvergiftungen, da sie nachts im Schlaf überrascht werden!

Vor diesem Hintergrund muss man auch die Einführung der Rauchmelderpflicht für Wohnungen im Saarland sehr positiv sehen.

Seit 2015 besteht diese Pflicht, es gibt lediglich eine Übergangsfrist für die Nachrüstung bis zum 31.12.2016.

 

Für den Einbau und die Prüfung der Rauchmelder ist der Wohnungseigentümer verantwortlich. In wieweit die Kosten für Anschaffung und Überprüfung auf den Mieter umgelegt werden können, ist noch nicht endgültig rechtlich geklärt und hängt wohl auch vom jeweiligen Mietvertrag ab. Diese rechtlichen Unsicherheiten ändern aber nichts an der Verpflichtung des Eigentümers zum Einbau  bis spätestens 31.12.2016 und zur regelmäßigen Überprüfung.

 

In § 46 Abs. 4 der Landesbauordnung heißt es

„In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“

 

Daraus ergibt sich wohl die Mindestausstattung:

  • Schlafräume (auch kombinierte Wohn- Schlafräume)
  • Kinderzimmer
  • Flure / Zimmer, über die Wege von diesen Zimmern oder anderen Aufenthaltsräumen nach außen führen.

 

Vereinfacht also:  „ vom Bett bis zur Haustür“

 

Optional:

  • Küchen/ Bäder
  • Keller
  • Speicher
  • Sonstige Räume

 

 

Legende zu den Grafiken:

M        Mindestschutz
           pro Etage ein Rauchmelder im Flur, Kinder- und Schlafzimmer

 O         Optimaler Schutz
            Wohnräume, Dachboden, Kellerräume

 S          Besonderer Schutz
             für die Küche: Sondermelder

Beachten sollten Sie, dass in Küchen und Bädern spezielle, für solche Räume geeignete, Rauchmelder verwendet werden.

Auch bei den Meldern gibt es Unterschiede: wir empfehlen Melder mit dem“ Q“ in Verbindung mit dem VdS oder Kriwan Prüfzeichen. Sie haben eine fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer, anschließend müssen die ganzen Melder ersetzt werden.

Auch sollte man überlegen, ob man nicht die sichere, aber auch teurere Variante wählt und miteinander vernetzte Melder einbaut, statt nicht vernetzte Melder.

Für vernetzte Melder sprechen sicher auch: Größere Wohnung, Wohnung über mehrere Etagen, Kinder oder hilflose/gebrechliche Personen im Haus.

Hier noch ein Hinweis:

Auch der Beste Rauchmelder kann Ihr Leben nicht retten wenn er (Originalverpackt?) im Schrank liegt. 

Markus Dincher
Pressesprecher

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Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

·                Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang)
                 oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

·                Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht
                 gelangen können.

·                Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind.
                 Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

·                Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie
                 Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.

·                Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt
                 sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.

·                Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die
                 elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.

·                Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer,
                 Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

·                Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne
                 Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum,
                 verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

·                Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung
                 enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im
                 Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter
                 www.feuerwehrversand.de – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

 

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband, www.feuerwehrverband.de

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Führungskräftetagung 2016

zum 6. Mal fand am 19.11.2016 die Führungskräftetagung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung dieses Jahr durch den Löschbezirk Sitterswald.

In Vertretung von Herrn Stephan Strichertz, Bürgermeister und Chef der Wehr, begrüßte die 1. Beigeordnete Frau Dr. Erika Heit die anwesenden Feuerwehrleute im Pfarrheim der katholischen Kirche Sitterswald. Frau Dr. Heid überbrachte Grüße vom Bürgermeister, der den Termin nicht wahrnehmen konnte. Sie würdigte die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehren für das Gemeinwohl und bedankte sich für die geleitstete Arbeit, nicht zuletzt auch für die Eigenleistung am neuen gemeinsamen Gerätehaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher und bei der Umbaumaßnahme im Gerätehaus Rilchingen-Hanweiler.

Im Anschluss gab der Wehrführer Peter Dausend einen kurzen Überblick über die Tagesordnung.

Im ersten Teil der Veranstaltung informierte Wehrführer Peter Dausend über eine Änderung der Trinkwasserverordnung. Da die Feuerwehren einen Großteil des Löschwassers aus dem öffentlichen Trinkwassernetz entnehmen, hat die Einführung des Beiblattes B1 zum Arbeitsblatt 405 des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) unmittelbare Auswirkung auf die Feuerwehr. In die Schlauchleitungen müssen z.B. künftig zusätzliche Armaturen eingebaut werden, die erst noch beschafft werden müssen.

Anschließend berichtete die Wehrführung zu verschiedenen Themen:

Zunächst gab der stellvertretende Wehrführer Michael Becker Hinweise zur verstärkten Einbindung des Kommandowagens in das Einsatzgeschehen.

Dannach berichtete der stellvertretende Wehrführer Jörg Wagner über den Funkbetrieb. Aufgrund der bestehenden Funklöscher beim Digitalfunk in Grenznähe ist es aus technischen Gründen notwendig,  die für später vorgesehene Umstellung des Einsatzfunks auf Digitalfunk vorzuziehen, da dann die Funklöcher an der Einsatzstelle temporär mit technischen Mitteln geschlossen werden können.

Abschließend berichtete Wehrführer Peter Dausend über die Planung zur Einführung von Bereitschaftszügen. Insbesondere nach den Hochwassereinsätzen in Sulzbach ergriff der Brandinspekteur Tony Bender die Initiative zur Einführung von solchen Bereitschaftszügen. Geplant ist es, dass bei Großschadenslagen Einheiten mit gleicher Ausstattung zur Verfügung stehen, ohne dass der Brandschutz in einzelnen Löschbezirken gefährdet ist. Unser Wehrführer ist Mitglied der für die Planung eingerichteten Arbeitsgruppe. Nach der derzeitigen, schon fortgeschrittenen, Planung wird die Gemeindefeuerwehr Kleinblittersdorf einen eigenen Zug stellen, der dann im ganzen Regionalverband im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eingesetzt werden kann.

Zum Abschluss des ersten Teils berichtete der Pressesprecher Markus Dincher über die Entwicklung der Pressearbeit im Regionalverband sowie die geplante Zusammenarbeit der Pressesprecher über die Gemeindegrenzen hinweg. Er gab auch Hinweise zum Umgang mit der Presse und anderen Medien.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden vier Gruppen gebildet. Jede erhielt ein Einsatzszenario, für das sie die erforderlichen Maßnahmen erarbeiten und darstellen sollte. Dies erfasst z.B. die  Nachforderung von Einsatzkräften, den Einsatz der eigenen Kräfte, die Herstellung einer Wasserversorgung usw.. Nach einer Vorbereitungszeit stellten die Gruppen ihr Ergebnis vor.

Wehrführer Peter Dausend bedankte sich bei den Organisatioren, dem Löschbezirk Sitterswald für die Ausrichtung und besonders bei der Kirchengemeinde für die Zurverfügungstellung der Räumichkeiten. 

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Truppmannlehrgang 2016 Teil 1

 

Erster Teil der Grundausbildung abgeschlossen

Am 8. Oktober 2016 haben 11 junge Männer aus der Gemeinde Kleinblittersdorf  in Bliesransbach erfolgreich den feuerwehrtechnischen Lehrgang „Truppmann Teil I“ abgeschlossen. Frauen haben an diesem Lehrgang dieses Mal nicht teilgenommen.

Viele Teilnehmer waren, bevor sie aktive Feuerwehrleute wurden, bereits Mitglied in der Jugendfeuerwehr. Trotzdem müssen sie gemeinsam mit den „Quereinsteigern“, die nicht Mitglied in der Jugendwehr waren, den Lehrgang absolvieren, da hier auch praktische Tätigkeiten geübt werden, die in der Jugendwehr aus Sicherheitsgründen nicht geübt werden dürfen.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil und einer Abschlussübung, bei der auch der Ortsvorsteher von Bliesransbach, Günter Lang, anwesend war. Bei der Übung mussten eine Person aus einem brennenden Gebäude gerettet und der Brand gelöscht werden. Dabei gingen ein Trupp über das Treppenhaus und ein Trupp über eine tragbare Leiter in das Gebäude vor.

Hierbei wurden – entgegen der Praxis- keine Atemschutzgeräte eingesetzt, da für den Umgang mit Atemschutzgeräten eine Tauglichkeitsprüfung und ein spezieller Lehrgang erforderlich sind, der aber erst im Anschluss an die Truppmannausbildung absolviert werden kann.

Der Lehrgang „Truppmann Teil I“ umfasst 35 gemeinsame Unterrichtseinheiten und 19 Unterrichtseinheiten, die im Rahmen der Ausbildung der einzelnen Löschbezirke absolviert werden. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung ist zusätzlich ein Erste Hilfe-Lehrgang Bestandteil der der Ausbildung.

An diesen Lehrgang schließt noch der Lehrgang „Truppmann Teil II“, der wie Teil I auf Gemeindeebene durchgeführt wird, an. Damit ist die feuerwehrtechnische Grundausbildung, soweit sie jeder Feuerwehrangehörige absolvieren muss, abgeschlossen.

Damit aber im Einsatz gearbeitet werden kann sind innerhalb einer Feuerwehreinheit noch Feuerwehrleute mit weiteren Lehrgängen, wie z.B. Truppführer, Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Gruppenführer um nur einige zu nennen, notwendig. Diese Lehrgänge finden teilweise auf Kreisebene und teilweise an der Landesfeuerwehrschule statt.

Wir danken den Organisatoren, ehrenamtlichen Dozenten und sonstigen Helfern, insbesondere bei der Verpflegung, für die geleistete Arbeit.

Wir wünschen den Absolventen viel Erfolg bei den nach der Grundausbildung noch zu absolvierenden Lehrgängen und hoffen auf eine lange Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf.

 

Markus Dincher

Pressesprecher

 

 

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Leader GmbH zum "Partner der Feuerwehr" ausgezeichet

Auf Vorschlag der Freiwilligen Feuerwehr und der Verwaltung unserer Gemeinde wurde die Firma Leader GmbH, Kleinblittersdorf, vom Deutschen Feuerwehrverband mit der Plakette "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet. Normalerweise sollen mit dieser Plakette Betriebe ausgezeichnet werden, die ihren Mitarbeiten die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Feuerwehr, insbesondere bei Einsätzen während der Arbeitszeit, ermöglichen. Sie leisten dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung insbesondere der Tagesalarmbereitschaft und tragen somit auch zu Ihrer Sicherheit bei.

Im Falle der Firma Leader ist der Fall jedoch etwas anders gelagert. Die Firma Leader GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der französischen GENETECH-Gruppe. Diese hat Tochtergesellschaften in Amerika, in China und für Deutschland in Kleinblittersdorf. Die GENETECH-Gruppe stellt Geräte zur Brandbekämpfung her und vertreibt diese. Sie bietet auch Schulungen im Bereich Brandschutz an. Zum Portofolio gehören insbesondere moderne Hohlstrahlrohre zur gezielten und Wasserschäden vermeidenen Brandbekämpfung, Wasserwerfer, Hochleistungslüfter zur Entrauchung von Brandstellen bzw. zur Vermeidung der Ausbreitung von Brandrauch, aber auch Schulungsgeräte zum Umgang mit Feuerlöschern. Das Angebot wurde in 2016 durch den Erwerb eines Herstellers von Wärmebildkameras um diese ergänzt. Wärmebildkameras sollen das Auffinden von Personen und das Aufspüren von Brandnestern erleichtern. Die Leader GmbH mit Sitz in Kleinblittersdorf ist für den Vertrieb insbesondere im deutschsprachigen Raum zuständig. Schon seit der Sitzverlegung nach Kleinbittersdorf kam es zu Kontakten zwischen der Leaeder GmbH und der Freiwilligen Feuerwehr. Wir werden immer wieder durch die Zurverfügungstellung von Ausrüstungsgegenständen unterstützt. Auch können wir bei Bedarf rund um die Uhr auf die in Kleinblittersdorf gelagerten Schaummittelvorräte zugreifen.

Somit leistet die Firma Leader GmbH einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürger der Gemeinde Kleinblittersdorf, was für uns Anlass war die Auszeichnung mit dem Förderschild „Partner der Feuerwehr“ zu beantragen. Die Verleihung erfolgte durch den Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband Saarbrücken e.V., Thomas Quint, unter Beisein von Bürgermeister Stephan Strichertz und Wehrführer Peter Dausend an den Geschäftsführer Eric Leroy.

Wir bedanken uns bei der Leader GmbH, insbesondere bei Herrn Leroy, herzlich und hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Markus Dincher
Pressesprecher

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Firmenhalle brennt in Rilchingen - Hanweiler nieder

 

+++ Bericht Freiwillige Feuerwehr Regionalverband Saarbücken +++

Am Donnerstag, 4.August kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr im Industriegebiet Rilchingen - Hanweiler. In einer Firmenhalle (ca. 80 mal 40 Meter) bemerkte kurz nach halb neun ein Mitarbeiter einen Brand in der Halle, worauf er die 25 Mitarbeiter auf das Feuer aufmerksam machte und die Feuerwehr alarmierte.

Hier geht es zum ganzen Bericht auf Freiwillige Feuerwehr Regionalverband Saarbrücken 

Bericht Saarbrücker Zeitung

Beitrag SR Aktueller Bericht vom 04.08.2016

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Bericht über die FF Kleinblittersorf im Magazin Obere Saar

In der Ausgabe 02/2016 des Gemeindemagazin Obere Saar befand sich ein Bericht über die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf.

Hier geht es zum Magazin:

magazin.hierdaheim.de/gemeindemagazin-obere-saar-02-2016/55740925


Verunfallter PKW auf Bahngleis in Rilchingen-Hanweiler

Um 20.14 Uhr wurden die Löschbezirke Rilchingen-Hanweiler, Sitterswald und Kleinblittersdorf sowie Polizei, Bundespolizei und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit verletzter Person alarmiert. Aufgrund der besonderen Lage kam auch der Brandinspekteur des Regionalverbandes, Tony Bender, zur Einsatzstelle und unterstütze Wehrführer Peter Dausend bei der Einsatzleitung. Ein PKW hatte auf einer Eisenbahnbrücke im Ortsbereich von Rilchingen-Hanweiler das Geländer durchbrochen und ist ca. fünf Meter tief auf die Bahngleise gestürzt. Die 37-jährige Fahrerin und einzige Insassin war nicht eingeklemmt und konnte mittels Schleifkorbtrage über einen Damm gerettet werden. Dort wurde sie notärztlich betreut und später in ein Krankenhaus eingeliefert. Da keine akute Gefahr mehr bestand, beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf Sicherungsmaßnahmen, da auf Bahngelände die Zuständigkeit der Feuerwehr endet wenn keine akute Gefahr besteht. Die Bergung des Fahrzeuges und Räumung der Bahnstecke obliegt der Deutschen Bahn. Die Löschbezirke Kleinblittersdorf und Sitterswald rückten wieder in ihre Gerätehäuser ein.

Die besondere Herausforderung bestand darin, den verunfallten PKW vom Gleisbett zu bekommen, da er an der eigentlichen Unfallstelle aufgrund des Bahndamms und den vorhandenen Oberleitungen nicht herkömmlich mittels Abschleppwagen bzw. Kran geborgen werden konnte.

Nachdem der Notfallmanager der Deutschen Bahn eingetroffen war, konnte dieser weitere Schritte von Seiten der DB einleiten. Zunächst wurde dafür gesorgt, dass eine im Bahnhof Hanweiler stehende Saarbahn die Einsatzstelle in Richtung Saarbrücken passieren konnte. Danach wurde die Bahnstrecke wiederum voll gesperrt. Des Weiteren wurde ein sogenannter TVT bestellt. Dieses spezielle Schienenfahrzeug dient allgemeinen Arbeiten im Gleisbett und verfügt über umfangreiche Zugeinrichtungen, allerdings keine Hebeeinrichtungen. Deshalb wurde der Löschbezirk Kleinblittersdorf wegen seiner Ausstattung für technische Hilfeleistung nochmal zur Einsatzstelle beordert. In enger Zusammenarbeit von Mitarbeitern der Bahn und der Feuerwehr wurde der PKW auf einen Rollwagen verfrachtet. Dieser wurde dann ca. 150 Meter in Richtung Bahnhof geschoben, wo das Fahrzeug von der Straße aus durch einen Abschleppwagen von den Geleisen gehoben werden konnte.

Ein außergewöhnlicher Einsatz, bei dem die sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Behörden hervorzuheben ist.

Der Einsatz der Feuerwehr war um 0.20 Uhr beendet.

 
 
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Wehrführerwahlen bei der FF Kleinblittersdorf

Am 19.Juni haben die aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf eine neue Wehrführung gewählt bzw. die bisherige in ihren Ämtern bestätigt.

Die Wahl wurde im Beisein von Bürgermeister Stephan Streichertz als Chef der Wehr und dem Kreisbrandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken Tony Bender durchgeführt.

Die Wahl des Wehrführers bzw. Wehrführerin  und ihrer Stellvertreter erfolgt durch die aktiven Feuerwehrangehörigen in geheimer Wahl für die Dauer von sechs Jahren.

Gemäß der Brandschutzorganisationsverordnung des Saarlandes ist es jetzt möglich einen 2. Stellvertreter des Wehrführers zu wählen. Von dieser Möglichkeit machte die FF Kleinblittersdorf jetzt zum ersten Male Gebrauch. Somit standen also die Wahl zum Wehrführer und zwei Stellvertreter an.

Gewählt wurden:

 zum Wehrführer:     HBM Peter Dausend,

 zu Stellvertretern:   HBM Jörg Wagner und
                                OBM Michael Becker

Die bisherige Wehrführung bestehend aus Peter Dausend (WF) und Jörg Wagner (stellvertr. WF) wurde für weitere 6 Jahrein ihren Ämtern bestätigt.

 

v.l. BM Stephan Strichertz, Jörg Wagner, Peter Dausend, Michael Becker, KBI Tony Bender
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Truppmannausbildung erfolgreich abgeschlossen

Mit Bestehen der Prüfung des auf Gemeindeebene stattfindenden Lehrganges „Truppmann Teil 2“ haben 14 Feuerwehrleute ihre Truppmannausbildung abgeschlossen.

Ziel dieser aus zwei Teilen bestehenden Ausbildung ist es, den Feuerwehrleuten die Grundfertigkeiten für den Feuerwehrdienst beizubringen. Der Lehrgang umfasst 150 Unterrichtsstunden. Die Teilnehmer müssen in der Lage sein gemeinsam mit einem erfahrenen Kollegen (Truppführer) als Trupp, der Teil einer größeren Einheit wie Staffel oder Gruppe ist, einsatzrelevante Aufgaben zu erfüllen. Dazu zählen unter anderem das Aufbauen eines Löschangriffs, das in Stellung bringen von tragbaren Leitern, Gundlagen der technischen Hilfeleistung und vieles mehr. Teil der Truppmannausbildung ist auch ein Erste-Hilfe-Lehrgang.

Die Prüfung bestand aus einem theoretischen Teil und einer Abschlussübung. Die Übung fand an der Gundschule in Rilchingen-Hanweiler statt. Mit zwei Fahrzeugen wurde ein Einsatz simuliert, bei dem beide Einheiten getrennt arbeiteten. Eine Gruppe drang von der Rückseite mit einem Trupp über eine Steckleiter in das Gebäude ein, die Andere drang ebenfalls mit einem Trupp durch den Haupteingang über das Treppenhaus zum Brandherd vor.

Üblicherweise nehmen an diesem Lehrgang junge Feuerwehrleute, die meist gerade erst aus der Jugendwehr in die aktive Wehr übernommen wurden, teil. Wir verzeichnen erfreulicherweise aber auch eine gewisse Zahl von "Quereinsteigern", das heißt von Personen, die nicht in der Jugendwehr waren und sich erst später für den Dienst in der Feuerwehr interssieren. So nahm an diesem Lehrgang ein 46-jähriger Kamerad gemeinsam mit seinem 17-jährigen Sohn teil. Für den Eintritt in die Feuerwehr gibt es unterhalb der Grenze für die Alterswehr kein offizielles Höchstalter.

Wir wollen uns an dieser Stelle auch bei unserem Lehrgangskoordinator Tobias Dahlem für seine Arbeit bedanken. Er ist zuständig für die Anmeldugen zu allen Lehrgängen auf Landes- und Kreisebene und organisiert die Truppmanausbildung. Dies wird zunehmend schwieriger, da sich die Öffnungszeiten durch Änderung des Ladenschlussgesetzes usw. ausgeweitet haben und praktisch von Montag bis Samstag 7.00 Uhr bis 20.30 Uhr immer jemand am Arbeiten ist. Wir möchten uns deshalb auch bei den Arbeitgebern und Kollegen unserer Lehrgangsteilnehmer bedanken, die es durch Tauschen von Schichten usw. ermöglicht haben, dass unsere Kameraden an dem Lehrgang teilnehmen konnten und so einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaftsaufgabe "Brandschutz" leisteten, ohne selbst in der Feuerwehr zu sein.

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Feuerwehren proben den Einsatzfall auf der A6 Fechinger Talbrücke

Am Donnerstag den, 19.05.2016, probten die Feuerwehren aus Saarbrücken, Kleinblitteersdorf und St. Ingbert den Ernstfall auf der A6 zwischen Fechinger Talbrücke und St. Ingebert West.

Hier geht es  zum Bericht des SR >>

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Fahrzeugübergabe und Jahreshauptübung 2016

Bürgermeister Stephan Strichertz übergibt das neue LF20

An der diesjährigen Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr, die turnusgemäß in Kleinblitterdorf stattfand, gab es ein besonderes Ereignis: Vor vielen Gästen, darunter der neue Landesbrandinspektor Timo Meyer, der Brandinspektor des Regionalverbandes Toni Bender und der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Thomas Quint, konnten zwei Löschfahrzeuge offiziell übergeben werden. Der Löschbezirk Kleinblittersdorf erhielt das dringend erwartete neue  LF20, das bereits seit November seinen Dienst tut und das in die Jahre gekommene LF16 ersetzt. Der Löschbezirk Rilchingen-Hanweiler erhielt Übergangsweise eben dieses Fahrzeug. In einem feierlichen Akt wurden die Fahrzeuge durch Pfarrer Gerd Schroer und Pfarrer Andreas Müller eingesegnet und die Schlüssel wurden symbolisch durch den Bürgermeister Stephan Strichertz an den stellvertretenden Wehrführer, Jörg Wagner, übergeben. Die Übergabe an Wagner erfolgte auf Wunsch des Wehrführers Peter Dausend, da Wagner federführend bei der Konfiguration des neuen Fahrzeuges war.

Die anschließende, durch Sebastian Quinten und Tobias Dahlem geplante Hauptübung verlangte den beteiligten Kräften der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes einiges ab. Die Übung bestand aus zwei eigenständigen Szenarien, die nacheinander abgearbeitet wurden.

 
 

Im ersten Teil handelte es sich um einen angenommen Brand bei der Firma Leader GmbH, bei der wir uns an diese Stelle für die Zurverfügungstellung des Objektes bedanken wollen. Es galt mehrere Verletzte zu retten, die wie schon so oft eindrucksvoll und realistisch durch das Rote Kreuz präpariert waren. Nach der Rettung wurden die Personen an das Rote Kreuz zur Erstversorgung übergeben. Ferner wurde eine technische Einsatzleitung eingerichtet. Hierzu wurde ein spezielles Fahrzeug des LB Alt Saarbrücken angefordert, auf das auch im Ernstfall zurückgegriffen werden kann. Das Ziel dieser Jahreshauptübungen ist auch Einsatzpläne zu testen. Deshalb wurde ein besonderes Augenmerk auf die Wasserversorgung des Industriegebietes gelegt. Entlang der Saar sind mehrere Löschwasserentnahmestellen vorbereitet, um im Ernstfall genügend Löschwasser für Kleinblittersdorf zur Verfügung zu stellen. Wenn eine dieser Stellen benutzt wird muss die B51 gesperrt werden, was auch geschah. An der Entnahmestelle für das Industriegebiert wurden zwei Tragkraftspritzen in Stellung gebracht und es wurden zwei Schlauchleitungen parallel verlegt um Löschwasser an die Einsatzstelle zu fördern.

Im zweiten Szenario war ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und vier eingeklemmten Verletzten nachgestellt. Ausgerüstet für solche Unfälle sind in unserer Gemeinde der LB Kleinblittersdorf und der LB Sitterswald. Aufgrund der gestellten Größe des Schadensereignisse war der LB Bübingen der Landeshauptstadt Saarbrücken mit in die Übung involviert und die drei Löschbezirke arbeiteten Hand in Hand an der Bewältigung der gestellten Aufgabe.

Bei der anschließenden, obligatorischen Übungskritk in der Spiel- und Sporthalle Kleinblittersdorf ging Brandinspektor Toni Bender auf die Übung ein.

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Neues Löschfahrzeug für den LB Kleinblittersdorf

Am 09.11.2015 war es endlich soweit, der Löschbezirk Kleinblittersdorf konnte bei der Firma Schlingmann in Dissen das neue LF 20 in Empfang nehmen. Bei dem Löschfahrzeug handelt sich um Vorführfahrzeug der Fa. Schlingmann GmbH & Co KG. Das neue LF 20 ersetzt das LF 16 das seit 1984 (Baujahr 1983) im Löschbezirk Kleinblittersdorf stationiert ist.

 

Hier geht es zum ganzen Bericht >>


Führungskräftetagung der Feuerwehr 2015

Am 21.11.2015 fand die fünfte Führungskräftetagung der freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf statt. Bei diesen Tagungen werden zum einen aktuelle Entwicklungen, die die Feuerwehren betreffen, erörtert. Zum anderen werden die Führungskräfte fortgebildet.


Nachdem der Chef der Wehr, Bürgermeister Stephan Strichertz, die anwesenden Feuerwehrleute in der Mehrzweckhalle in Rilchingen-Hanweiler begrüßte und der Veranstaltung einen erfolgreichen Verlauf wünschte gab der Wehrführer, Hauptbrandmeister Peter Dausend, einen kurzen Überblick über das Programm.


Zu Beginn referierte der stellvertretende Wehrführer, Hauptbrandmeister Jörg Wagner, über die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Gemeinde Kleinblittersdorf. In dieser ist festgelegt welche Einheiten bei den entsprechenden Schadenslagen in den einzelnen Ortsteilen alarmiert werden. Teilweise erfolgt eine zeitabhängige Alarmierung, das heißt dass tagsüber mehr Einheiten alarmiert werden als nachts, damit auch in diesen kritischen Zeiten genügend Einsatzkräfte vor Ort sind. Auch wird die AAO im Vorfeld des gemeinsamen Gerätehauses der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher geändert, damit diese Löschbezirke jetzt schon verstärkt zusammenarbeiten.


Im Anschluss stellte Brandmeister Tobias Dahlem die neue Software zur Abwicklung von größeren Schadensereignissen (z.B. Hochwasser) vor. Sie soll die Führung einer sog. technischen Einsatzleitung (TEL) erleichtern. Eine TEL wird z.B. lokal eingerichtet, um bei einem einzelnen größeren Schadensereignis den Einsatz vor Ort zu koordinieren, oder wenn bei einem flächendeckenden Ereignis wie z.B. Hochwasser oder Sturm die Einsatzzentrale in Saarbrücken die Notrufe aufgrund der Anzahl nur entgegennimmt und die Koordinierung an die einzelnen Wehren delegiert. Mittlerweile haben einige Wehrleute einen mehrtägigen Lehrgang auf Regionalverbandsebene absolviert, bei dem sie auf die Tätigkeit in einer TEL vorbereitet wurden. Diese werden im nächsten Jahr, wenn die Software mit den Ressourcen der Feuerwehr Kleinblitterdorf bestückt ist, auf dieser geschult und regelmäßig weitergebildet.


Nach einer Pause stellte Brandmeister Markus Gola das Sicherheitskonzept der Gemeindefeuerwehr bei Einsätzen mit Atemschutzgeräten vor. Bei dem Sicherheitskonzept geht es um die Umsetzung von Vorgaben insbesondere der Berufsgenossenschaft, die ihren Niederschlag in den Feuerwehrdienstvorschriften gefunden haben. Es ist auch geregelt wie die vorgeschriebenen Sicherheitstrupps, die bereitstehen um in Not geratene Einsatzkräfte zu retten, ausgestattet sind. Hierzu wurden Taschen mit spezieller Ausrüstung zur Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern angeschafft. Aus Kostengründen verfügt die Wehr zurzeit lediglich über zwei solcher Taschen. Diese sind aber so auf die Fahrzeuge verladen, dass aufgrund der Alarm- und Ausrückeordnung bei allen größeren Einsätzen eines der Fahrzeuge mit dieser Zusatzausrüstung vor Ort sein sollte. Eine dritte Tasche wird in Kürze in Dienst genommen.


Zum Abschluss berichtete Oberlöschmeister Joshua Zins über neue Denkansätze in der Fachpresse. Es geht darum, bestehende Taktiken vor dem Hintergrund der heute zur Verfügung stehenden Mittel zu überdenken. War in der Vergangenheit die Vermeidung von Wasserschäden ein großes Anliegen kommt nun auch die Vermeidung von Nutzungsausfall bei Gebäuden oder Produktionsstätten, z.B. auch durch Rauchschäden, in den Focus der Einsatztaktik. Der gezielte Einsatz von sogenannten Rauchverschlüssen und ggf. mehreren Lüftern gleichzeitig hat einen großen Einfluss auf den Löscherfolg und die Folgeschäden. Ebenso die Wahl des richtigen Angriffsweges: oft ist der schnellste und offenbar einfachste Weg nicht der einzige Weg zu einem Brandherd. Gibt es Seiteneingänge oder ist ein Zugang über Balkone und Terrassen evtl. günstiger und kann somit eine Rauchausbreitung in einem Treppenhaus so vermieden werden? Wir sind gespannt wie sich die Diskussionen entwickeln und welche Auswirkungen sie auf unsere Tätigkeit haben.

Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein wurden die besprochenen Themen diskutiert und Informationen zwischen den Löschbezirken ausgetaucht.


Wir bedanken uns bei allen Referenten und bei dem Löschbezirk Rilchingen-Hanweiler für die Ausrichtung der Führungskräftetagung.

 

 

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Truppmannlehrgang Teil 1 2015

17 Teilnehmer absolvieren die Feuerwehr-Grundausbildung

Ende Mai absolvierten 17 Teilnehmer aus allen Löschbezirken der Gemeinde Kleinblittersdorf den feuerwehrtechnischen Teil der Grundausbildung (Lehrgang Truppmann Teil 1). Zu der Grundausbildung gehört auch ein Erste-Hilfe Kurs. Dieser wird in einem separaten Lehrgang durchgeführt. Mit der Grundausbildung wird der Grundstein für die Teilnahme an weiteren Lehrgängen wie z.B. Atemschutzgeräteträger, Truppführer, usw., gelegt.  So wurden in dieser Zeit Themen wie Rechtsgrundlagen, Voraussetzungen der Brandentstehung, Feuerwehr-dienstvorschriften, Fahrzeugkunde in der Theorie besprochen und danach wurden diese Kenntnisse in praktischen Übungen umgesetzt. Ein Dank geht an die Teilnehmer sowie die Organisatoren / Ausbilder.

 

 

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Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf 2015

Am 20.06. fand unter den kritischen Augen von Tony BenderBrandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, die Jahreshauptübung der Feuerwehr Kleinblittersdorf unter Beteiligung des Deutschen Roten Kreuzes statt. In diesem Jahr konnten wir auch den Landesbrandinspekteur Bernd Becker als Beobachter begrüßen.

Ziel dieser, jedes Jahr in einem anderen Ortsteil stattfindenden Großübung ist es, die Leistungsbereitschaft und den Leistungsstand der Gemeindewehr zu analysieren und Einsatzplä- ne für kritische Objekte zu testen

In diesem Jahr fand die Übung im Ortsteil Auersmacher statt. Mitglieder des Löschbezirks haben als angemessenes Objekt für eine solch wichtige Übung das CTS Seniorenzentrum St. Barbarahöhe gewählt. Hier wurde der seltene Vorteil genutzt, dass einzelne Etagen in einem Gebäudetrakt, der bald abgerissen wird, bereits leer stehen. So musste nicht auf die Bewohner und Einrichtung Rücksicht genommen werden und die Übung konnte realitätsnäher als üblich durchgeführt werden. In dem anspruchsvollen Übungsszenario galt es mehrere Verletzte zu retten und den Brand zu löschen. Aufgrund der Anzahl der beteiligten Einheiten wurde eine technische Einsatzleitung eingerichtet. Es wurden vier Einsatzabschnitte gebildet: die Abschnitte „Nord“, „Süd“ und „Wasserversorgung“ standen in Verantwortung der Feuerwehr, der Abschnitt „Rettung“ , der sich um die Erstversorgung und Betreuung der geretteten Personen kümmerte, in der Verantwortung des DRK.

Wichtigstes Ziel war die Menschenrettung. Dabei mussten drei verletzte Personen gerettet werden. Es handelte sich um Mitglieder des DRK, die einer speziell für solche Zwecke geschulten Gruppe angehören und Ihre Rolle mit Schreien, Hilferufen unter Verwendung von Theaterschminke usw. sehr überzeugend spielten.

Bei der vierten „Person“ handelte es sich um einen Dummy, der aufwendig mittels Trage, Rollgliss und einer Schiebeleiter abgeseilt wurde. Diese für den Patienten unangenehme Art der Rettung ist z.B. notwendig, wenn eine Rettung durch das Treppenhaus nicht möglich ist und eine Drehleiter wegen der örtlichen Gegebenheiten, oder weil schlicht keine zur Verfügung steht, nicht eingesetzt werden kann. 

Da den Teilnehmern an der Übung keine Details über den Ablauf der Übung bekannt waren, sondern die Einheitenführer anhand der bei der Ankunft vorgefunden Lage und dort erhalten Information ihre Maßnahmen bestimmen und die Kräfte einteilen mussten, kam es während der Übung zu Irritationen, alsplötzlich über Funk eine Notfallmeldung aus dem Gefahrenbereich über einen dort verunglückten Feuerwehrmann abgesetzt wurde. Tatsächlich handelte es sich um einen Teil der Übung und nicht um einen Ernstfall. Der mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrmann wurde ebenfalls „gerettet“.

 

Aktiv an der Übung nahmen ein Fahrzeuge des DRK mit 10 Helfern und 8 Fahrzeuge der Feuerwehr mit rund 60 Mann Besatzung teil. Drei Fahrzeuge der Feuerwehr mit 18 Mann Besatzung standen während der Übung in Bereitschaft, um bei eventuell auftretenden Paralleleinsätzen sofort ausrücken zu können.

Bei der anschließenden Übungskritik durch Brandinspekteur Tony Bender wurde der Leistungsstand der Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf als hervorragend bezeichnet, was sie dieses Jahr bereits bei zahlreichen Einsätzen unter Beweis stellen mussten. Auch das Deutsche Rote Kreuz erntete für die geleistete Arbeit großes Lob.

Ein Dankeschön geht an alle Beteiligten der Übung, den Organisatoren und insbesondere an die Verantwortlichen der St.Barbarahöhe, stellvertretend an Herrn Jürgen Zapp für die Bereitstellung des Objektes und die angenehme Zusammenarbeit. 

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Neuer Löschbezirksführer in Auersmacher

Mitte Mai 2015 endet die Amtszeit von Oberbrandmeister Winfried Lang als Löschbezirksführer von Auersmacher. Nach zwölf Jahren an der Spitze des Löschbezirks, läutete er einen Generationswechsel ein und trat nicht mehr zu einer dritten Amtsperiode an, um einem jüngeren Kollegen Platz zu machen.

 
Als einziger Kandidat trat Oberlöschmeister Christan Hoffsteter als Nachfolger für die Führung des Löschbezirkes in Auersmacher an.
 
In der Mitgliederversammlung am 24. April 2015 wurde Christian Hoffsteter einstimmig für die kommenden sechs Jahre zum Löschbezirksführer in Auersmacher gewählt. Die offizielle Übergabe des Amtes wird im Rahmen des Vatertagsfestes am 13.Mai 2015 um 20:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Auersmacher vollzogen.
 
Die Feuerwehrkameraden, Bürgermeister Strichertz und die Wehrführung danken Winfried Lang für seine engagierte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung in Auersmacher und wünschen dem neuen Löschbezirksführer Christian Hoffsteter alles Gute und eine gute Hand bei der Ausübung seiner verantwortungsvollen und sehr zeitintensiven neuen Aufgabe.

Ihre Feuerwehr

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v.l. BM Stephan Strichertz, OV Günter Lang, OLM Alexander Effnert, OBM Michael Becker, BM Michael Frey, WF HBM Peter Dausend

Neuwahl des stellvertretenden Löschbezirksführer in Bliesransbach

Am Sonntag, den 23.11.2014 stand in Bliesransbach die außerplanmäßige die Wahl des stellvertretenden Löschbezirksführer statt. Der bisherige Stellvertreter Brandmeister Michael Frey verlässt zum 01.01.2015 aus beruflichen Gründen das Saarland. „Es wird schwer sein, die Lücke, die durch den Wegzug von Michael entsteht, in menschlicher, kameradschaftlicher und auch fachlicher Sicht zu schließen.“ so der Löschbezirksführer Michel Becker. Somit war der Löschbezirk Bliesransbach aufgefordert, einen neuen Stellvertreter aus seinen Reihen zu finden und zu wählen. Als einziger Kandidat wurde der bisherige Jugendbetreuer Oberlöschmeister Alexander Effnert vorgeschlagen und auch sehr eindeutig gewählt, sicherlich ein geeigneter und engagierter Feuerwehrkamerad um die Lücke zu schließen.

Bürgermeister Stephan Strichertz und Wehrführer Peter Dausend bedankten sich ebenfalls bei Michael Frey für dessen vielfältigen Einsatz, sei es als Jugendbetreuer, als Atemschutzgerätwart und insbesondere auch als stellvertretender Löschbezirksführer für die vertrauensvolle und sehr konstruktive Zusammenarbeit. Zuletzt auch bei dem Aufbau der Internetseite der Gemeindewehr, bei dem Michael Frey federführend tätig war.

Alexander Effnert herzlichen Glückwunsch zur Wahl, ein herzliches Dankeschön für die Bereitschaft, für den Löschbezirk und auch die Bevölkerung von Bliesransbach noch mehr Verantwortung zu übernehmen und auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Ihre Feuerwehr

 

 

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Führungskräftetagung 2014

Zum vierten Mal fand am 15.11.2014 eine Führungskräftetagung der Feuerwehr Kleinblittersdorf statt. Der erste Beigeordnete Thomas Unold, in Vertretung des Bürgermeisters, und Wehrführer Peter Dausend konnten insgesamt 35 Mitglieder  aus den fünf Löschbezirken der Gemeinde an diesem Samstagnach-mittag im Pfarrheim Auersmacher begrüßen. Drei Themen standen in der rund vierstündigen Veran-staltung auf dem Programm.

Als erstes referierte Kriminaloberkommissar Thomas Tomczyk vom Dezernat LPP 214.1 über das Thema „Zusammenarbeit Brandermittlung und Feuerwehr“. Er erläuterte den Aufbau und die Organisation der Brand-ermittlung bei der saarländischen Polizei, deren Arbeitsweise und worauf die Einsatzkräfte der Feuerwehr achten sollten, um die Arbeit der Brandermittler zu unterstützen. Besonders die Eindrücke und Feststellungen der erst eintreffenden Kräfte können für die Brandursachenermittlung entscheidend sein. Wobei er betonte, dass die Gefahrenbeseitigung, also das Löschen eines Brandes, absolut vorrangig ist. Tragische Aktualität hatte das Thema durch den Brand mit zwei Todesopfern in der Knappschaftsklinik Püttlingen. Nach 90 Minuten endete der kurzweilig und höchst interessante Vortrag von KOK Tomczyk, der ebenfalls Mitglied der Frei-willigen Feuerwehr in seiner Heimatgemeinde Großrosseln ist, wodurch er beide Sichtweisen kennt und umso besser vermitteln konnte.

Beim zweiten Thema erläuterte der Löschbezirksführer von Kleinblittersdorf Sebastian Quinten über das ein-satztaktische Vorgehen bei notfallbedingten Türöffnungen. In den vergangenen Jahren hat die Anzahl dieser Einsätze enorm zugenommen. Die Gründe hierfür sind vielerlei, sicherlich auch der demo-grafischen Ent-wicklung geschuldet. Deswegen unsere Bitte, achten Sie auf ihre Mitmenschen und Nachbarn, von denen sie länger nichts gehört oder gesehen haben. Leben diese alleine, könnte ihnen etwas passiert sein? Aktuelle Fälle haben gezeigt, dass Nachbarn zu Lebensrettern wurden, weil sie merkten, dass nebenan längere Zeit der Rollladen nicht geöffnet wurde oder der Briefkasten überquoll. Haben Sie keine falsche Scheu und rufen Sie im Zweifel Hilfe, es kostet Sie nichts.

Als drittes und letztes Thema stellte Wehrführer Peter Dausend die aktuell vorhanden Objektpläne ver-schiedener Einrichtungen in unserer Gemeinde vor. Die Feuerwehr hat bei bestimmten Objekten (z.B. Seniorenheime) spezielle Einsatzpläne erstellt, in denen Anfahrtswege, Bereitstellungsräume sowie Objekt-besonderheiten und die Wasserversorgung vermerkt sind. Sie dienen als wichtiges Instrument bei der Einsatzvorbereitung im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes und im Einsatzfall selbst zur schnellen Orientierung bereits auf der Anfahrt.

Zum Schluss bleibt allen Beteiligten, den Referenten, den Helfern des ausrichtenden Löschbezirks Auersmacher und insbesondere der Pfarrgemeinde Auersmacher für die Bereitstellung der Räumlichkeiten recht herzlich zu danken.

Als nächster Termin ist der 21.11.2015 in Bliesransbach vorgesehen.

 

Ihre Feuerwehr

 

 

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v.l. Bgm Stephan Strichertz, OBM Dieter Podewin, OBM Andreas Lang, WF HBM Peter Dausend

Neuwahl des stellvertretenden Löschbezirksführers

Nachdem Brandmeister Markus Göritz nach neun Jahren als stellvertretender Löschbezirks-führer aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte, fand am 28.09.2014 die Neuwahl der zweiten Führungsposition statt. Als einziger Kandidat wurde Oberbrandmeister Andreas Lang vorgeschlagen und mit überwältigender Mehrheit von den anwesenden Mitgliedern des Löschbezirks Rilchingen-Hanweiler gewählt. Andreas Lang begann seine Feuerwehrlauf-bahn 1988 bei der Feuerwehr der Gemeinde Gersheim und wechselte nach zwischen-zeitlichem Wohnortwechsel im November 2009 in die Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf, Lösch-bezirk Rilchingen-Hanweiler. Er bringt alle erforderlichen Voraussetzungen (Zugführer-Lehr-gang) und fachlichen Fähigkeiten mit sich, die Anerkennung innerhalb der Mannschaft spiegelt das eindeutige Wahlergebnis wieder.

Der Bürgermeister und die Wehrführung bedanken sich recht herzlich beim bisherigen Amtsinhaber Markus Göritz für die sehr gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammen-arbeit in den vergangen Jahren, und freuen sich auf eine ebenso gute Zusammenarbeit mit dem neu gewählten stellvertretenden Löschbezirksführung Andreas Lang.

Ihre Feuerwehr

 

 

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v.l. J. Hoffmann, J. Schäfer, K-L. Bohr, T. Dahlem, S. Quinten, Bgm S. Strichertz, J Wagner

Löschbezirksführerwahlen der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf.

Im Januar und Februar fanden in den Löschbezirken Kleinblittersdorfund Sitterswald der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf, Wahlen der Löschbezirksführung statt. Die Amtsdauer der Löschbezirksführung, die aus dem Löschbezirksführer und seinem Stellvertreter besteht, beträgt 6 Jahre. Ihre Aufgabe ist sowohl die administrative Führung des Löschbezirks, als auch das Übernehmen von Führungsaufgaben bei Ausbildung und Einsätzen.

In Kleinblittersdorf wurde am 13.01.2014 Oberlöschmeister Sebastian Quinten zum neuen Löschbezirksführer gewählt, das Amt seines  Stellvertreters ging an Oberlöschmeister Tobias Dahlem. Ein herzliches Dankeschön gilt der ehemaligen Löschbezirksführung, bestehend aus dem Hauptbrandmeister Jörg Wagner und seinem Stellvertreter Brandmeister Uwe Peters. Jörg Wagner hatte das Amt 23 Jahre inne und hat in dieser Zeit den Löschbezirk Kleinblittersdorf wesentlich mitgeprägt. Für diese Zeit  im Dienst am Nächsten und im Sinne des Gemeinwohls gebührt ihm ein besonderes Dankeschön im Namen der gesamten Wehr. Er bleibt auch weiterhin als stellvertretender Wehrführer in der Führungsriege der Gesamtwehr tätig. Am 15.02.14 fanden auch im Löschbezirk Sitterswald Neuwahlen der Löschbezirksführung statt. Zum neuen Löschbezirksführer wurde der bisherige stellvertretende Löschbezirksführer Brandmeister Jörg Hoffmann gewählt. Das Amt seines Stellvertreters übernimmt Oberlöschmeister Jörg Schäfer.

Vielen Dank an den Oberbrandmeister Karl-Leo Bohr, der die letzten sechs Jahre als Löschbe-zirksführer tätig war. Der Bürgermeister und die Wehrführung bedanken sich bei den bisherigen Amtsinhabern für die geleistete Arbeit, und freuen sich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den neu gewählten Löschbezirksführern und ihren Stellvertretern.

Lucas Schütz, Pressesprecher FF Kleinblittersdorf

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